Wieder einmal ist das Weihnachtsfest gefährdet – Weihnachtsgeschichte Teil 3

Wieder einmal ist das Weihnachtsfest gefährdet. Anscheinend war das Rentier des Weihnachtsmannes verschwunden. Der Weihnachtsmann erwartete es bereits zurück aus Waldesruh. Wie soll er sonst den Schlitten fliegen?

Wieder einmal ist das Weihnachtsfest gefährdet

Die Weihnachtsgeschichte 2017 …

Was bisher geschah: Die Waldesruher und ihre Gäste wollten am 2. Advent das Rentier vom Weihnachtsmann verabschieden. Dazu versammelten sich alle auf dem Waldesruher Weihnachtsmarkt. Lange warteten sie auf das Rentier. Doch das Rentier kam nicht. Aus Sorge lief Fräulein Krause zu Förster Grünrock. Im Forsthaus angekommen, machte sie eine erschreckende Entdeckung.

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Und nun die Fortsetzung: Wie an jedem Tag wollte der Förster seine Tiere versorgen. Doch das Rentier war nicht mehr in seinem Stall. Was war geschehen? Ratlos blickten sich alle Anwesenden an. „Ich habe keine Ahnung, was hier passiert ist.“ unterbrach der Förster die erdrückende Stille. „Gestern Abend haben wir hier noch einmal Stroh aufgeschüttet. Anscheinend muss es ja auch hier die Nacht verbracht haben. Denn das Stroh ist ja platt gelegen.“

Fräulein Krause war den Tränen nah. Und auch die Reiherfeder auf ihrem Reiherfederhütchen hing gekrümmt nach unten. „Jedes Jahr zu Weihnachten passiert hier irgendetwas unschönes.“ seufzte sie. „Wir wollen doch alle nur zusammen eine besinnliche und ruhige Adventszeit haben.“. Auch ihre sorgfältig und dezent aufgetragene Schminke fing bereits an, sich unter ihren Tränen zu verflüssigen.

Erst einmal muss Fräulein Krause getröstet werden

Förster Grünrock nahm das Fräulein in seinen Arm. Das war sonst immer die Aufgabe vom Ortsvorsteher Egon Schulze, doch der war gerade nicht in der Nähe. Fräulein Krause genoss die starken Arme des Försters und langsam, ganz langsam begannen ihre Tränen zu trocknen. Nach einiger Zeit hatte sich das Fräulein wieder gefasst. Sie begann wie immer ihr organisatorisches Geschick zu entfalten. „Wir müssen das Rentier suchen!“ Anscheinend hatte wieder einmal ein Weihnachtskrimi in Waldesruh begonnen.

Jäger Willi wurde gebeten ohne viel grosses Aufsehen Wachtmeister Hoffmann und Edgar Ente vom Waldesruher Weihnachtsmarkt hinauf zum Forsthaus zu holen. Beide hatten bereits viele Erfahrungen mit den Geschehnissen zur Weihnachtszeit in Waldesruh. Fräulein Krause war sich sicher, die beiden haut gar nichts um.

Erste Spurensuche

Während Jäger Willi in den Ort eilte, sahen sich Fräulein Krause und der Förster schon einmal im Stall um. Auf den ersten Blicken schien alles in Ordnung zu sein. Alle Gerätschaften waren auf ihren Plätzen. Am Boden waren viele Spuren zu sehen. Doch der Förster winkte ab. Die Spuren waren vom Rentier und den anderen Tieren, die hier im Stall ihr Zuhause hatten. Selbst der treue Jagdhund Bodo konnte mit seiner feinen Nase hier nichts herausfinden. Nichts deutete daraufhin, was in der letzten Nacht hier passiert sein konnte.

Endlich kam Jäger Willi mit Wachtmeister Hoffmann und Edgar Ente am Forsthaus an. In ihrer Begleitung war ausserdem noch Egon Schulze. Der hatte leise die Befürchtung, dass er sein Fräulein Krause wieder in den Arm nehmen musste. Doch das hat ja bereits Förster Grünrock vertretungsweise übernommen.

Das Weihnachtsfest ist gefährdet!

Der Förster weihte die Ankommenden in die bisherigen Ergebnisse ein. Das dauerte nicht lange, denn es gab ja noch keine Ergebnisse. „Ja, wir müssen handeln! bestätigte Egon Schulze noch einmal. Wenn auch nur ein Rentier fehlt, kann der Weihnachtsmann die Geschenke nicht ausliefern. Wie soll er den Schlitten steuern? Mit einer ungeraden Zahl von Rentieren würde er immer nur im Kries fliegen. Alle Kinder wären dann zu Weihnachten sehr unglücklich. Und das können die Waldesruher einfach nicht wollen. Wieder einmal ist das Weihnachtsfest gefährdet. Die Spurensuche begann also.

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Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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