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Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er wurde am 29. April 1944 als Sohn des Waldarbeiters Johann Ente und dessen Frau Emma geboren. Seine Kindheit war trotz der letzten Kriegsjahre und der folgenden Zeiten eine sehr glückliche. Dies lag nicht nur an der Liebe, mit der er erzogen wurde.

Auch die Umstände, dass Waldesruh von den Kriegswirren verschont wurde und nach Kriegsende seine Abgeschiedenheit bewahren konnte, hatten einen enormen Einfluß auf seine Entwicklung.

Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Schon als Kind war er mehr im Wald als zu Hause in der guten Stube. Trotzdem kam seine Bildung nicht zu kurz – im Gegenteil – er lernte wissbegierig von allen Einwohnern des Ortes und besuchte regelmäßig die kleine Ortsschule.

Folgerichtig ging er nach seiner Lehrzeit hinaus in die weite Welt und absolvierte ein journalistisches Studium in Berlin. Nach dem Tode seiner Eltern zog er aus Wehmut nach Waldesruh zurück in sein Geburtshaus. Da mittlerweile eine – wenn auch langsame – Internetverbindung im Ort besteht, kann er von hier aus seiner Tätigkeit als Reporter für eine große überregionale Zeitung nachgehen.

Er hat großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort. Durch sein Studium in Berlin kennt er die aktuellen Gesellschaftsprobleme in der Welt nur allzu gut und versucht durch seine Reportagen die Stille, Genügsamkeit und Lebenslust der Waldesruhler zu dokumentieren und zu bewahren. Edgar ist auch Herausgeber des Waldesruher Tagesboten und der Enzyklopedia Waldesruh.

Ihm ist bewusst, dass er durch seine Berichterstattung auch dazu beiträgt, dass sich die Welt in Waldesruh verändert. Dies bereitet ihm mitunter schlaflose Nächte. Doch solange das Gemeinwesen der Bewohner weiterhin so gut ist, braucht man nicht zu befürchten, dass Stress, Hektik, Lärm und alle anderen negativen Faktoren unserer heutigen Zeit nach Waldesruh durchdringen.