Willkommen WaldesruhBeim traditionellen Osteressen mit Teilen der Familie kam zwangsläufig auch das Thema auf Waldesruh.

Dabei kam dann auch die Frage auf, wie es ist, mit solch einem Nerd zusammenzuleben.

Ich finde solcherart Diskussionen sehr amüsant und teilweise zielführend.

Was möchte ich mit Waldesruh erreichen? Es ist ein Hobbie für mich. Dabei geht es mir nicht in erster Linie darum, eine Modelleisenbahn zu bauen. Es geht mir um den Spass an der Sache dabei, etwas zu tüfteln, zu basteln und zum Laufen zu bringen.

Waldesruh wird allerdings keine Hightech-Anlage auf 100 m² werden – dazu ist auch in unserem Keller nicht unendlich Platz. Vielmehr waren mir meine alten Modellbahnsachen zu schade, um sie wegzuwerfen oder zu verkaufen. Aus dieser Idee ist dann schliesslich Waldesruh entstanden. Wenn ich damit noch andere Menschen begeistern und ihnen etwas Freude bringen kann, ist die ganze Arbeit und Mühe auch nicht umsonst. Schliesslich mache ich ja alles selbst und beschäftige keinen Ghostwriter.

Womit wir auch schon beim Waldesruher Blog wären: seit dem 30.11.2012 sind insgesamt 145 Beiträge erschienen. Mindestens jeden Tag einer! Und das wird auch erst einmal in Zukunft so bleiben. Waldesruh soll nicht nur eine Modellbahnanlage sein, die im Keller steht und an der ich mich allein erfreuen kann. Womöglich noch im hohen Alter mit Bierbauch, Halbglatze und Filzpantoffeln. Vielmehr möchte ich mit Waldesruh auch Geschichten erzählen und – zumindestens ansatzweise etwas – gesellschaftskritische Dinge betrachten. Mit Waldesruh empfinde ich eine große Begeisterung und Genugtuung. Es gibt Menschen, die legen sich nach der Arbeit auf das Sofa und andere gehen eben in den Keller.

In diesem Sinne: Ich hätte jetzt gern Champagner und ein paar kleine Häppchen – ich habe ja keine großen Ansprüche!