02. Geologie

20150208_Begruenung_Muehlenbach_1Die Geologie des Gebietes um Waldesruh ist nach neueren Untersuchungen äusserst vielgestaltig.

Die im Norden der Gemarkung befindlichen Gesteins-formationen, der Mühlenberg mit dem anschließenden Ramberg, aber auch der Schierberg bestehen aus Granitgestein. Im Bereich der Rabenklippen zeigt dieses Gestein seine größte Verwitterung.

Am südlichen Hang des Mühlenberges wurde dieses Granitgestein oberirdisch abgebaut. Zeuge dieses Abbaus ist der alte offen gelassene Steinbruch. Hier kann man auch heute noch allerhand Fossilien finden. Als eine Attraktion für Touristen sind in diesem Steinbruch aufgefundene Dinosaurierspuren zu sehen.

Im Steinbruch befindet sich weiterhin der Eingang zur Drachenglashöhle, eines wahrscheinlich aus einer Magmablase entstandenen Hohlraumes. In dieser Höhle wurde im Mittelalter aus einer kleinen Goldader etwas Gold abgebaut. Weiterhin sind in der Drachenglashöhle wunderschöne Kristallbildungen zu besichtigen.

Der südwestlich des Ortes gelegene Schierberg und die angrenzenden Gesteinsformationen bestehen überwiegend aus Sandstein.

Im Süden des Ortes und südwestlich des Ortes werden wieder Gesteinsformationen durch Granitgestein gefunden. In diesem Bereich wurde der Wald in früheren Jahrhunderten gerodet. Auf den satten und tiefgründigen Schwarzerdeböden wird eine kleine Landwirtschaft betrieben.

Der Ort verfügt über keine nennenswerten Bodenschätze. Die Bestockung der einzelnen Standorte ist kleinflächig von den jeweiligen Mikrogegebenheiten abhängig. Es dominiert im Allgemeinen ein Rotbuchen-Traubeneichen-Mischwald.

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