Der Mühlenbach

Der Mühlenbach durchfliesst vom Norden kommend in Richtung Südwesten die Gemarkung von Waldesruh. Seine Quelle hat er tief oben im Felsengebirge.

An der Felswand am Hirschkopf stürzt er sich in einem kleinen Wasserfall in das Tal von Waldesruh. Weiter führt der Bachlauf am Hirschkopfplateau mit dem Nationalparkhaus vorbei über einige kleine Gefälle hin zur Rukollamühle. Das Mühlenbachwasser treibt durch einen kleinen Sticharm das Rad der alten Wassermühle an.

Der Mühlenbach ist noch ein natürlicher Mittelgebirgsbach mit verschiedenen Bachtiefen. Wie in der Natur gibt es auch hier ein Prall- und Gleitufer und aufgrund der Geländegestaltung kommt es zu unterschiedlichen Fliessgeschwindigkeiten. Die ein oder andere Kiesbank entstand im Laufe der Zeit, die das einmalige Lebensraummosaik des Baches weiter vervollkommnen.

Reich ist der Mühlenbach an Fischen, besonders auf den alten Hecht haben es die Angler abgesehen. Eine reichhaltige Vogelwelt belebt die Ufer und nicht selten kann man die Wasseramsel beobachten. In den Morgenstunden kommen Rehe, Hirsche und andere Tiere gern zum Trinken und Baden an den Bach. Auch Menschen baden hier gern an den lauschigen versteckten Stellen – obwohl das eigentlich verboten ist. Aber Förster Grünrock drückt hier immer ein Auge zu, solange die Badenden ihren Müll wieder mit nehmen.

Die Breite des Baches beträgt ca. 3 cm, was im gewählten H0-Maßstab eine Breite in der Natur von 2,50 – 3,00 m entspricht – für den gewählten Bach schon eine ordentliche Größe.

Mit ein paar Bildern soll die Baugeschichte des Mühlenbaches und seiner Umgebung dokumentiert werden. Fortsetzungen über den weiteren Bau werden natürlich folgen.

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