Der MühlenbachDer Mühlenbach durchfliesst vom Norden kommend in Richtung Südwesten die Gemarkung von Waldesruh. Seine Quelle hat er tief oben im Felsengebirge.

An der Felswand am Hirschkopf stürzt er sich in einem kleinen Wasserfall in das Tal von Waldesruh. Weiter führt der Bachlauf am Hirschkopfplateau mit dem Nationalparkhaus vorbei über einige kleine Gefälle hin zur Rukollamühle. Das Mühlenbachwasser treibt durch einen kleinen Sticharm das Rad der alten Wassermühle an.

Der Mühlenbach ist noch ein natürlicher Mittelgebirgsbach mit verschiedenen Bachtiefen. Wie in der Natur gibt es auch hier ein Prall- und Gleitufer und aufgrund der Geländegestaltung kommt es zu unterschiedlichen Fliessgeschwindigkeiten. Die ein oder andere Kiesbank entstand im Laufe der Zeit, die das einmalige Lebensraummosaik des Baches weiter vervollkommnen.

Reich ist der Mühlenbach an Fischen, besonders auf den alten Hecht haben es die Angler abgesehen. Eine reichhaltige Vogelwelt belebt die Ufer und nicht selten kann man die Wasseramsel beobachten. In den Morgenstunden kommen Rehe, Hirsche und andere Tiere gern zum Trinken und Baden an den Bach. Auch Menschen baden hier gern an den lauschigen versteckten Stellen – obwohl das eigentlich verboten ist. Aber Förster Grünrock drückt hier immer ein Auge zu, solange die Badenden ihren Müll wieder mit nehmen.

Die Breite des Baches beträgt ca. 3 cm, was im gewählten H0-Maßstab eine Breite in der Natur von 2,50 – 3,00 m entspricht – für den gewählten Bach schon eine ordentliche Größe.

Mit ein paar Bildern soll die Baugeschichte des Mühlenbaches und seiner Umgebung dokumentiert werden. Fortsetzungen über den weiteren Bau werden natürlich folgen.

DSCN3549Update 12.03.2013 – der Mühlenbach entsteht

 

Zentraler Bestandteil am Mühlenberg ist der Mühlenbach. Hier gibt es nicht nur reiche Fischgründe und lauschige Badestellen, auch die alte Rukolla-Mühle ist hier zu finden.

Um diesen Bach darzutellen, habe ich erst einmal aus Pappstreifen das ungefähre Bachbett festgelegt.

Die Breite des Baches beträgt ca. 3 cm, was im gewählten H0-Maßstab eine Breite in der Natur von 2,50 – 3,00 m entspricht – für den gewählten Bach schon eine ordentliche Größe. Diese passt auch in die Landschaft hinein.

Update 23.04.2013 – Gipsarbeiten am Mühlenbach in Waldesruh

Gipsarbeiten am MühlenbachNachdem mittlerweile an der Baustelle des Nationalparkhaus Waldesruh die Grundierung trocknet, geht es mit weiteren Gipsarbeiten am Mühlenbach weiter.

Das bisher nur mit Alugitter und Gipsbinden gestaltete Gelände bekommt erst einmal eine weitere Gipsschicht übermodelliert.

Hierbei lege ich die Landschaftsform fest und passe das Gelände an, damit es soweit es geht, naturnah aussieht. Oben rechts sieht man zwei Brückenträger, die ich aber ziemlich bald wieder entfernt habe, da dies so nicht in die Landschaft passt.

Und noch etwas habe ich gelernt – nie wieder in der Nähe von frisch gestrichenen Flächen gipsen. Nur gut, das ich die Grundierung am Felsen sowieso noch überarbeiten wollte.

 

 

Update 27.04.2014 – Gestaltung des Mühlenbachs in Waldesruh beginnt

03_Gestaltung BachbettNeben den Arbeiten am Steinbruch beginnt nun auch die Gestaltung des Mühlenbachs in Waldesruh. Diese Arbeiten kann ich wunderbar parallel ausführen, da immer mal das eine oder andere Werk trocknen muss.

In das bisher nur gegipste und farblich grundierte Bachbett wurden die Böschungen mit Kieselsteinen beklebt. Hierzu wurde eine Leimschicht auf die Böschungen aufgebracht und die Steine einzeln mit einer Pinzette aufgebracht.

Das eigentliche Bachbett erhielt eine Grundschicht aus groben Sand, welcher vom Sand sieben noch über war. Der Sand wurde mit dem bekannten Weissleim-Wasser-Gemisch verleimt. Gefällt mir so schon ganz gut.

Dann jedoch sollte eine Schicht weiterem feinen hellen Sandes zwischen den Steinen verteilt werden. Also wieder das Wasser-Leim-Gemisch in den Bach geträufelt und den Sand eingestreut.

04_Gestaltung Bachbett

Das Ergebnis berauscht mich jetzt so spontan gar nicht – mal sehen, wie es aussieht, wenn der Leim getrocknet und der überflüssige Sand abgesaugt bzw. mit einem Pinsel abgebürstet ist. Später soll dann in der Mitte des Bachbettes noch dunkler Sand eingestreut werden, um hier eine gewisse Bachtiefe visuell herzustellen.

 

 

 

 

 

Update 15.01.2015

M20150117_Muehlenbach_Boeschungit der Böschung vom Mühlenbach konnten wieder kleinere Arbeiten in Waldesruh durchgeführt werden. Die bisher hellen Quarzsteine erhielten eine Einfärbung.

Dazu habe ich rote Acrylfarbe mit viel grüner Acrylfarbe gemischt, bis ein schmuddelgrüner Farbton entstand. Diese wurde relativ flüssig dann auf die Böschungssteine aufgetragen.

Wenn ich mir jetzt so die Fotos anschaue, denke ich, dass ich das eigentliche Bachbett ebenfalls noch einmal mit diesem Farbton gestalte. Aktuell trocknet die Böschung.

 

 

Update 05. Februar 2015 – Schilf am Mühlenbach gepflanzt

Schilf am Mühlenbach

Am Mühlenbach wurde ebenfalls begrünt. Das erste Schilf am Mühlenbach wurde hier im Bereich der Brücke gepflanzt. Die Natur läßt grüßen.

Für diese Bepflanzung wählte ich das Schilfgrassortiment von NOCH Artikel 7060 aus. In diesem Sortiment sind drei verschieden gefärbte Schilfgräserarten enthalten. Ich verwendete das dunkelgrüne, welches sich für diesen Teil von Waldesruh am besten eignet.

Die Handhabung gestaltete sich am Anfang etwas schwierig, bis ich den Dreh heraus hatte. Die Länge der Fasern war ideal. Ich nahm jeweils ein Büschel und teilte dieses dann in der Hälfte. An der am Bach vorgesehenen Stelle ließ ich einen Tropfen Alleskleber etwas antrocknen. Die vorher geschnittenen  Schilfbüschel steckte ich dann in den Tropfen ein und wartete etwas, bis das Schilfbündel fest genug stand.

Das Schilf oder besser gesagt Röhricht pflanzte ich zwischen den an der Uferböschung liegenden Steinen. So ist zwischen den einzelnen Schilfbüschen etwas Platz, und das gesamte Ensemble sieht  aufgelockert aus. Sobald der Kleber getrocknet ist, werde ich mit einer feinen Schere noch einmal die Konturen nachschneiden.

Damit sollte die Grundbasis für eine schöne Uferbepflanzung gelegt sein.

Update 11. Februar 2015 – Bepflanzung am Mühlenbach

Bepflanzung am Mühlenbach

Weiter ging es auch mit der Bepflanzung zwischen dem Felsen am Hirschkopf und dem Mühlenbach. Von der Brücke am Wasserfall kommend führt ein schmaler Wanderpfad den Hang herunter bis zu einer kleinen Badestelle.

20150208_Begruenung_Muehlenbach_1Links und rechts dieses kleinen Pfades zieht sich eine Gebüschgruppe den Hang hinunter. Wenn die Waldesruher hier nicht aufpassen, ist dieser Weg bald zugewachsen.

 

 

 

 

 

 

20150208_Begruenung_Muehlenbach_3Der Pfad mündet in eine kleine Badestelle. Hier haben die Waldesruher etwas Sand aufgeschüttet.

Eigentlich ist hier im Nationalpark das Baden ja verboten, aber Förster Grünrock und Wachtmeister Hoffmann drücken schon beide Augen zu, wenn die Badenden ihren Müll auch wieder mitnehmen.

 

 

 

 

 

20150208_Begruenung_Muehlenbach_4Hinter der Badestelle wird ein Stück Wald beginnen. Leider haben sich hier Randalierer durch die Büsche geschlagen und begeben sich auf der Suche nach etwas schnellem Spaß hinter dieselben. Das Ensemble an dieser Stelle wird dann noch durch eine Trauerweide vervollständigt.

 

 

 

 

 

Update 17. Februar 2015 – Erstes Wasser im Mühlenbach

Erstes Wasser im Mühlenbach in Waldesruh

Nachdem der obere Bereich des Baches gestaltet und mit Grün und Schilf bepflanzt war, habe ich nun die erste Lage des schon beim Wasserfall verwendeten Modellwassers in das Bachbett eingelassen. Um am Mühlenbach schrittweise weiter arbeiten zu können, habe ich nach dem Schilfbewuchs eine Barriere aus Knetmasse errichtet. Dann wurde eine erste Schicht des Modellwassers in das Bachbett gegossen.

Noch sieht das Wasser weiss aus, es wird aber nach einiger Zeit farblos auftrocknen. Dann kommt eine zweite Schicht über die erste – natürlich immer in Fließrichtung. Mit dem Modellwasser kann man auch noch Wasserpflanzen, Gestrüpp, Fische und andere Dinge eingiessen. Aufgrund seiner Struktur läuft das Wasser gut um diese Einschlüsse herum.

Update 24. Februar 2015 – Das Wasser im Mühlenbach klärt sich

Der Mühlenbach

Nachdem das erste Wasser in den Mühlenbach eingelassen wurde, beginnt sich das Wasser nun zu klären und die ersten Erfolge werden sichtbar. Im Blick direkt auf die Wasseroberfläche hat der Mühlenbach bereits eine schöne Struktur erhalten. Man sieht sogar kleine Wellen und kann den Grund auch gut erkennen.

20150221_Wasser_Muehlenbach_2Im Blick von vorn erscheinen noch einige Bereiche trübe und milchig, ich hoffe, dass sich dieses noch gibt. Noch ist das Wasser aber nicht tief genug. Allenfalls die Knöchel können sich die Waldesruher und ihre Gäste hier kühlen. Es werden nun noch mindestens zwei Schichten Modellwasser aufgetragen. Dann sollte der Bach seine visuelle Tiefe erhalten. Auch die Uferbegrünung wird dann teilweise im Wasser stehen.

Der Bach selbst ist an der tiefsten Stelle nicht mehr als 2 cm tief. Seine visuelle Tiefe erhält er durch die Gestaltung des Bachbettes, die Farbe und das Umfeld. Bevor es mit dem Rest des Baches weiter geht, muss aber noch am dortigen Bachlauf ein bisschen gestaltet werden.