lost places

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Lost Places bezeichnen Orte, die im Zusammenhang mit ihrer einstigen Nutzung in Vergessenheit geraten sind. Vielfach zählen dazu aufgegebene Wohnstätten und Hotels, aber auch Industrieruinen oder militärische Einrichtungen. Viele von ihnen rotten dahin, verfallen oder werden abgerissen. Einige wenige kommen noch einmal in die Ehre eines neuen veränderten Lebens.

lost places Fotografie in und von vergessenen Orten

Lost Places sind Orte mit Geschichte und Seele

Viele dieser Lost Place haben eine lange, abwechslungsreiche und spannende Geschichte zu erzählen. Für jemanden, der sich für diese Geschichten interessiert, eröffnet sich hier ein eindrucksvolles Beschäftigungsfeld. Wenn man sich bewusst auf diese Orte einlässt, offenbaren sie auch vielfach ihre Seele und ihre Geheimnisse.

Bekannte Lost Places sind zum Beispiel die Beelitzer Heilstätten. Mittlerweile sind die Heilstätten so bekannt, daß es geführte Touren dorthin gib. Sogar ein Baumkronenpfad wurde über den Heilstätten errichtet. Vor allem auf dem Gebiet der ehemaligen DDR können noch viele dieser verlorenen Plätze gefunden werden.

Auch außerhalb von Deutschland und Europa gibt es noch viele solcher Orte. So ist zum Beispiel Tschernobyl spätestens seit der Exposion des Atomkraftwerkes dort ein Begriff. ich hatte Gelegenheit die Sperrzone um den Reaktor zu besuchen. Meine Erlebnisse dazu habe ich in drei Beiträgen aufgeschrieben.

lost places Fotografie in und von vergessenen Orten

Lost Places sind Stücke unserer kulturellen Identität

Mit jedem Gebäude, welches aufgegeben wird und welches zerfällt, verliert man ein Stück kultureller Identität. Nur wenigen Gebäuden und Orten wird ein neues Leben zuteil. Zumindest für ein paar weitere Jahre. Irgendwann schließt sich der Kreis des Lebens und es geht endgültig zu Ende. Fast kommt ein bisschen Wehmut auf.

In Lost Places verbergen sich viele kleine Details. Oftmals muss man schon ein wenig genauer hinschauen, um diese zu finden. Es ist oft wie in der Natur. Das Herumstöbern an alten Orten mochte ich jedoch schon immer. Eben wegen der Geschichte und den Geschichten. Zusätzlich kommt nun noch die Seite der Fotografie hinzu. Ich bin schon gespannt, was man noch so aus den mitgenommenen Fotografien machen kann.

lost places Fotografie in und von vergessenen Orten

Lost Places in Ruhe sterben lassen – und nicht zerstören!

Wie in der Natur so sollte sich auch im Bereich der Lost-Places-Fotografie verhalten werden. Vielfach halten sich die meisten der auch Urbexer genannten Fotografen und andere an Lost Places Interessierte an diese einfache Regel. Aber dann gibt es da auch noch die anderen – Randalierer und mutwillige Zerstörer, Sprayer oder auch Metalldiebe. Diese beschleunigen das langsame und fast anmutige Sterben solcher Plätze. Lost Places sollte man in Ruhe sterben lassen und nicht zerstören.

„Nimm nichts mit, nur deine Bilder. Laß nichts da außer deinen Fußspuren!“

Damit diese schönen Orte möglichst nicht durch Vandalen und Randaliere zerstört werden, verraten Urbexer auch nicht gern die Lage solcher Orte. Dieser Grundsatz ist für mich verständlich und ich selbst halte mich auch daran.

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Kein Lost Place: Space-Center Bremen

Das Space-Center Bremen ist nicht wirklich ein Lost Place. Vielmehr ist es ein Lost Place, der nicht mehr existiert und der heute einer anderen Nutzung zugeführt wurde. Aktuell verrottet in der Nähe dieses Platzes die Ariane-Rakete und weitere Attraktionen, die einst Bestandteil des Space-Center waren. […]

Tschernobylzone 3. Teil: von Biorobotern und Spechten

Pripjat war im Rahmen meiner Tour durch die Tschernobylzone der herausragendste Ort. Gern wäre ich länger hier verweilt. Ich würde es begrüßen, wenn diese Stadt als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen würde. […]

Tschernobyl-Tour 2.Teil: vom Reaktor nach Pripjat

Meine Tschernobyl-Tour sorgte für einige Fragen bei meinen Lesern. Vielen Dank für die Zuschriften dazu! Ich werde versuchen, soviel wie möglich davon bereits in meinem Text zu beantworten. Im ersten Teil meiner Reportage zur Tschernobyl-Tour berichtete ich von der Anreise in das Sperrgebiet, einem kurzen Abstecher in die Stadt Tschernobyl und einem Besuch in einem Kindergarten. Doch damit war die Tour noch lange nicht zu Ende. […]

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Überragend, vielen Dank für die tollen Bilder! Tschernobyl steht schon lange auf meiner Liste, das habe ich bei meinem Ukraine-Aufenthalt leider nicht geschafft. Ich war mal an einem unglaublich tollen Lost Place mitten in Tiflis (ein stillgelegter Schwebebahn-Bahnhof).
Weiterhin ein frohes Reisen!
Sebastian von Japsolut on Tour

Hallo Torsten,

nun sind wir schon über ein Jahr auf Weltreise und haben uns tatsächlich noch keinen einzigen “Lost Place” angeschaut. Dein toller Beitrag und die Fotos haben die Neugierde wieder aufleben lassen… Ich suche direkt mal, was es in unserer aktuellen Umgebung so gibt. 🙂

Liebe Grüße aus Thailand,
Jenny

Schöner Beitrag und tolle Bilder!
Da werde ich auf jedenfall weiter stöbern, den Großteil davon kenne ich noch gar nicht..
Vor allem Tschernobyl und der Bunker Valentin haben es mir angetan.
Liebe grüße,
Kerstin

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