Treibt ein Ungeheuer in Waldesruh sein Unwesen?

Gibt es ein Ungeheuer in Waldesruh? Die Waldesruher sind sich darüber nicht sicher. Denn seit heute dürfen sie und ihre Gäste nicht mehr den Wald betreten. Der Waldesruher Tagesbote hat recherchiert und deckt auf.

Treibt Ungeheuer in Waldesruh sein Unwesen?

Treibt ein Ungeheuer in Waldesruh sein Unwesen?

Seit längerem wird bereits gemunkelt, dass ein Ungeheuer in Waldesruh sein Unwesen treibt. Seit gestern gibt es nun einen vagen – aber konkreten – Verdacht. Ein ambitionierter Hobbyfotograf legte dem Ortschaftsrat ein unscharfes Foto vor. Darauf ist die Silhouette eines sehr grossen, anscheinend haarigen und aufrechtgehenden Lebewesen zu sehen. Genauere Aussagen über das Zusammentreffen konnte der Fotograf leider nicht machen.

Das vorgelegte Foto veranlasste Ortsvorsteher Egon Schulze nun dazu mit dem heutigen Tag ein absolutes Betretungsverbot für den Waldesruher Wald auszusprechen. Mit Ausnahme einiger authorisierter Personen darf der Wald nicht mehr besucht, betreten oder durchwandert werden. Auch sollten die Waldesruher und ihre Gäste nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus ihren Häusern und Ferienwohnungen gehen. Besonders sollte auf Kinder geachtet werden.

Die Leiterin der Tourismusinformation, Fräulein Krause, äusserte sich besorgt aufgrund der aktuellen Situation: „So ruhig, beschaulich und schön die Natur hier bei uns auch ist, die Sicherheit der Waldesruher und unserer Besucher geht eindeutig vor. Solange wir nichts konkretes von diesem vermeintlichen Ungeheuer wissen, sollte der Wald gemieden werden.“

Treibt Ungeheuer in Waldesruh sein Unwesen? Der Waldesruher Tagesbote fragt bei Förster Grünrock nach

Erste Recherchen lassen Unheimliches vermuten

Der Waldesruher Tagesbote recherchierte daraufhin auf eigene Gefahr bei Förster Grünrock. Dieser bestätigte auch, dass sich etwas unerklärliches im Wald von Waldesruh abspielen muss. Er selbst hätte so etwas noch nie gesehen oder gehört. Schon seit Januar hörte er immer wieder grausige Schreie aus dem Wald dringen. Gerade zu Vollmondphasen seien diese Schreie zu hören.

Auch habe man an einigen Stellen Spuren im Waldboden gefunden, die sich nach ersten Untersuchungen wohl als menschenähnliche Fussabdrücke herausstellten. Laut den Worten des Försters waren diese aber mindesten viermal grösser als seine eigenen.

Der Ort Waldesruh wird nach dem Vorliegen des aktuellen Fotos seine Bemühungen zur Aufklärung intensivieren. Man müsse jetzt endlich herausfinden, ob es eine konkrete Gefahr für die Waldesruher und ihre Gäste gibt, teilte uns Egon Schulze mit. Der Ortschaftsrat hat bereits einige Wildkameras angeschafft, die jetzt im Wald verteilt werden.

Jedoch werden die von einigen Landespolitikern geforderten grossangelegten Suchaktionen und auch eine beantragte Treibjagd vorerst nicht durchgeführt. „Gerade im Hinblick auf die gerade beginnende Fortpflanzungs- und Aufzuchtperiode in der Natur ist es keine gute Idee, wenn wir jetzt alle lärmend durch den Wald rennen.“ erklärte Förster Grünrock dem Waldesruher Tagesboten. Es sei bisher niemand zu Schaden gekommen. Auch übermässig gerissene Tiere wurden noch nicht aufgefunden. „Die Risse, die wir bisher gefunden haben, stammten alle eindeutig von Wolf oder Luchs. Hier konnte bisher kein Ungeheuer nachgewiesen werden.“

Treibt Ungeheuer in Waldesruh sein Unwesen? Urlauber und Einheimische dürfen den Wald vorerst nicht mehr betreten!

Oberste Priorität hat die Sicherheit der Urlauber und Einwohner

Wachtmeister Hoffmann wird das Betretungsverbot des Waldes auf das Schärfste kontrollieren. „Wir wollen unter allen Umständen vermeiden, dass Urlauber hier bei uns zu Schaden kommen. Sollten wir Urlauber oder auch renitente Fotografen im Wald erwischen, so müssen diese mit hohen Geldstrafen rechnen.“ stellte der Wachtmeister seine Position dar.

Alle Urlauber werden deshalb gebeten, das Betretungsverbot zu beachten. Waldesruh bietet auch ausserhalb des Waldes vielfältige Erholungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten an. Über die Dauer des Verbotes konnte Egon Schulze keine Angaben machen. Daher gelte es bis auf weiteres. Der Waldesruher Tagesbote wird über den Fall vom Ungeheuer in Waldesruh weiter berichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.