Schwulsein in Waldesruh?

Reisende am Bahnhof_2Seit dem öffentlichen Bekenntnis von Thomas Hitzlsperger schwul zu sein, wird auch in Waldesruh über dieses Thema diskutiert.

Aus diesem Grund hat der Waldesruher Tagesbote eine Umfrage unter den Einwohnern durchgeführt. Einige der Äusserungen veröffentlichen wir hier.

Bauer Heinrich: „Solle se das halt mache awer nich so rumerzälle. Isch sach es ja och keenen wenn isch mit mener Rosi ins Bett jehe.“ (Sollen die doch gern machen, es aber nicht überall erzählen. Ich erzähle es ja auch niemanden, wenn ich mit meiner Rosi ins Bett gehe“)

Tante Rukolla: „Ich finde das schön, wenn sich zwei Menschen lieben. Sollte mein Sohn schwul sein, würde ich ihn trotzdem noch als meinen Sohn lieb haben. Schliesslich ist er ja mein Sohn.“

Bauer Raffke: „Abartig und wider der Natur! So etwas gehört weggesperrt!“

Dr. Bendig: „Homosexualität ist keine Krankheit! Jeder sollte leben und lieben können, wie er es für richtig hält“

Jakkeline: „Die schönsten Männer sind alle schwul. Sie haben Geschmack und feiern die besten Parties!“

Pfarrer Braun: „Die Liebe ist ein Geschenk Gottes. Auch der Weg der Kirche dieses zu erkennen war lang. Ich hätte keine Probleme damit, ein homosexuelles Paar zu trauen!“

Unsere nicht repräsentative Umfrage zeigt, dass auch in Waldesruh nicht alles rosig ist. Aber anscheinend ist die Gemeinschaft auf einen guten Weg und wir können gespannt sein, wann das erste gleichgeschlechtlich lebende Paar in Waldesruh leben möchte.

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