Letzte Aktualisierung am 18. September 2014

Ein aktuelles Problem stellt die Bevölkerungsentwicklung im Ort dar. Einem hohen Anteil Erwachsener in der Altersgruppe der 40-80 jährigen steht nur eine kleine Anzahl Kinder gegenüber. Es droht eine Vergreisung des Ortes. Dieser Entwicklung möchte der Ortsschaftsrat durch den Zuzug neuer junger Familien entgegen wirken. Eine der Bedingungen ist jedoch, dass diese Familien sich mit der weitläufig als Rückständigkeit bezeichneten Ortsmentalität arrangieren müssen.

Jedoch konnte schon in diesem Jahr der Zuzug dreier neuer Familien gemeldet werden. Aufgrund der Offenheit und Herzlichkeit der Waldesruhler Einwohner haben sich diese neuen Bewohner sehr bald in den Ort integriert. Für diese Familien brauchte kein Bauland geschaffen zu werden. Mit Hilfe und Unterstützung der gesamten Gemeinde wurden drei Einfamilienhäuser so modernisiert, dass ein modernes Leben möglich ist.

Der Ort besitzt seit einem Jahr eine analoge Internetverbindung. Jedoch benutzt nur der Reporter Edgar Ente diesen sehr langsamen Draht in die weite Welt.

Die Natürlichkeit des Ortes und der umgebenden Landschaft zieht immer mehr Investoren an, welche hier ihr Geld in moderne Infrastruktur und Tourismusprojekte anlegen wollen. Gerüchten zufolge wurden von einem einheimischen Bürger schon die besten Lagen an eine internationale Hotelkette verkauft.

Auch die internationale Holzindustrie hat ein Auge auf den Wald des Ortes geworfen. Viele prächtige und wertvolle alte Bäume wachsen hier noch, deren Holz man sehr gut verkaufen könnte. Die ertragreichen Waldböden sichern bei intensiver Bewirtschaftung schnell neuen Holzvorrat. Der Wildreichtum der Wälder lockt immer mehr Jagdinteressenten heran, welche darauf bestehen, dass nur mit einer intakten Infrastruktur das Gebiet schnellst- und bestmöglich erschlossen werden kann.

Gegen diese Bestrebungen werden auch im Ort erste Proteste wach. In den Gemeindeversammlungen wird heftig über das Für und Wider einzelner Projekte gestritten. Jedoch ist man sich bis jetzt immer einig, dass es die intakte Natur und das örtliche Leben zu bewahren gilt.