Sagenhaftes Waldesruh: Der Schatz der Waldesruher Kaufleute

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Sagenhaftes Waldesruh – schon immer war der beschauliche Ort inmitten der ursprünglichen Natur und des urwüchsigen Waldes auch ein Ort der Sagen und Märchen. Hast du schon jemals vom Schatz der Waldesruher Kaufleute gehört?

Sagenhaftes Waldesruh: Der Schatz der Waldesruher Kaufleute

Der Schatz der Waldesruher Kaufleute

Durch die harte Arbeit der Waldesruher Köhler und Waldarbeiter erreichte der Wohlstand schließlich auch das abgeschiedene Tal, in dem Waldesruh sich noch heute befindet.

Die Bevölkerung wuchs immer mehr an und auch der Fund einer Goldader in der Drachenglashöhle lockte viele Abenteurer hierher. Durch den Handel mit Holzkohle und ihrer anderen Wirtschaftsgüter verdienten die Waldesruher mehr Gold, als sie für ihr einfaches Leben benötigten.

Aber schon damals war es so, dass einige der Leute hier bessere Kohle machen konnten als andere. Die anderen konnten dafür besser jagen, Obst und Gemüse anbauen, schnitzen oder besser mit Geld umgehen.

Nun überlegten sich die Waldesruher wie sie ihre Talente am besten für ihre Gemeinschaft einsetzen konnten. Schnell kamen sie auf die Idee, dass diejenigen, welche von ihnen am besten mit Geld umgehen konnten, diejenigen sein sollten, die die guten Waren der anderen mit möglichst hohen Gewinn auf den Märkten verkaufen sollten.

So bildete sich die Gilde der Kaufleute in Waldesruh heraus. Hatte bis dahin jede Familie einzeln ihre Ware mit Karren in die umliegenden Dörfer gefahren, übernahmen diese Arbeit nun die Kaufleute. Schnell konnten diese sich größere Karren und schließlich sogar Pferdefuhrwerke leisten.

Durch geschicktes Handeln vermehrten die Kaufleute nicht nur ihren eigenen Reichtum sondern auch den der anderen Waldesruher und des Ortes. So konnte das Rathaus noch prächtiger ausgebaut werden, das Gasthaus des Bärenwirts erhielt weitere Gästezimmer und das Zunfthaus der Spielzeugschnitzer wurde im Ortskern erbaut.

Die Kassen des Ortes wurden immer voller und durch geschicktes Haushalten vermehrte sich der Wohlstand im Ort weiter. So hätte es eigentlich immer weiter gehen können, doch dann kam das Jahr 1642 und die Schweden. Diese Geschichte kennt ihr schon …

Was ihr aber noch nicht wißt ist, wohin all die ganzen Sachen gekommen sind, die die Waldesruher vor den Schweden versteckt haben! Schließlich war es gar nicht so einfach die schweren Geldtruhen in so kurzer Zeit zu bewegen und zu verstecken.

Die alten Leute reden von einem unterirdischen Kellerraum unter dem Rathaus, da wo vor einiger Zeit die geheimen Tagebücher des Kaisers gefunden wurden. Hier sollen die schweren Geldtruhen versteckt gewesen sein. Jedoch fehlt bis heute davon jede Spur …

Wo sind diese Truhen geblieben? Niemand kann euch darauf eine Antwort geben. Sind diese Truhen doch nur ein Märchen?

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