Was gurrt denn da?

Bei einem Spaziergang durch unsere Gärten, Parks und Wälder kann man zu jeder Zeit viel entdecken. Natürlich muss man dazu mit offenen Augen und Ohren durch die Natur gehen. Gerade jetzt, wenn die Bäume noch kahl sind und kein Laub tragen, gibt es einiges zu sehen, was dem Auge sonst verborgen bleibt.

Der Winter ist die Zeit während der der Naturfreund viele Greifvogelhorste und Nester entdecken kann. Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass die Nester der Elster zum Beispiel kunstvolle Villen sind, die sogar ein Dach haben?

Auch die grösste Taubenart Mitteleuropas kann man nun sehr gut im Geäst der Bäume beobachten. Die Ringeltaube ist eine echte Wildtaube! Im Gegensatz zu den überall in der Stadt vorkommenden verwilderten Haustauben ist sie dennoch nicht jedem Städter bekannt.

Charakteristisch ist ihr dumpfes, heiseres und nicht sehr lautes Gurren, welches sich wie „rugúgu, gugu“ anhört.  Durch die weißen Flügelbänder und den weißen Halsstreifen ist diese Taube kaum mit anderen Tauben zu verwechseln.  Sie kann eine Grösse von bis zu 43 cm erreichen.

Die Nahrungssuche erfolgt sowohl auf dem Boden, als auch, im Gegensatz zu den anderen mitteleuropäischen Tauben, zu erheblichen Teilen auf Bäumen und Sträuchern. Die Art ist bei der Nahrungssuche außerhalb der Reviere gesellig und bildet hier oft kleine Schwärme. Hier kann sie dann auch am ehesten in den Sommermonaten in Parks innerhalb der Stadt beobachtet werden.

Die Art ist trotz der starken Bejagung in vielen Ländern ein häufiger Brutvogel und in Europa nicht gefährdet.

Hallo, ich bin Torsten. Das Leben machte mich zum Optimisten mit Lebenserfahrung, Abenteurer, Naturschützer, Forstarbeiter, Logistiker, Journalist, Eurovisionär, Sammler, Schriftsteller, Künstler …

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