Mit der „Entweihnachtung“  der Wohnung fing es an: Wir haben schlichtweg zuviel Weihnachtsgedöns, welche nach den Zukäufen des letzten Jahres nicht mehr in die vorhandenen Kartons passten. Also musste ein neuer Karton her.

Jedoch war am Wochenende kein solcher aufzutreiben. Was also machen? Bei der Durchforstung des Kellers fiel mir ein Karton in die Hände, in welchen ich mehr als 10 Jahre nicht hineingeschaut hatte. Einzig durch die Beschriftung war mir klar, dass es sich hierbei um Unterlagen meines Studiums handelte. Da man sich erfahrungsgemäss schlecht von Dingen trennen kann, wurde auch dieser Karton bei einigen Umzügen immer wieder mit genommen. In die Unterlagen habe ich jedoch nicht ein einziges Mal wieder hineingeschaut.

Jetzt war der Zeitpunkt zu handeln! Raus mit den alten Ordnern und ab in die Papiertonne! So wurde der Karton frei für den neuen Weihnachtsschmuck … Gleichzeitig wurden die anderen Weihnachtskartons ebenfalls durchforstet und die Sachen, welche man nie während der Advents- und Weihnachtszeit draussen hatte, gleich an die Straße gestellt. Ebenso wurden defekte Teile entsorgt.

Manchmal kommt es auch vor, dass Weihnachtskugeln vom Baum fallen oder kaputt gehen. Als ordnungsliebender Mensch räumt man aber natürlich jede verbliebene Kugel wieder in den zugehörigen Originalkarton. So kann es passieren, dass ein Karton nur halb voll bleibt. Auch diese Kartons wurden wieder verdichtet.  Den Kugeln ist es schliesslich egal, mit wem sie zusammen in einer Schachtel liegen!

Momentan haben wir aber nun doch (nur) noch vier Kartons für Weihnachten: einen für Adventssachen und je einen für die rote, die silberne und die goldene Weihnachtsausstattung. Wie gesagt, man kann sich so schlecht von Dingen trennen.

Diese Aktion war der Auftakt für viele weitere kleinere Entrümpelungstaten. Ich bin gespannt, was im Laufe des Jahres aus meinem persönlichen Projekt Entrümpelung wird.