Pressekonferenz zu den Waldesruher Plänen

Wie bereits gestern angekündigt fand in der Unteren Rathaushalle eine Pressekonferenz zu den Waldesruher Plänen für das aktuelle Jahr statt.

Geschrieben von Edgar Ente

Dieser Beitrag wurde am 25.01.2024 aktualisiert.

Erstellt wurde er am 13.01.2016 .

Pressekonferenz zu den Waldesruher Plänen

Wie bereits gestern angekündigt, findet in der Unteren Rathaushalle eine Pressekonferenz zu den Waldesruher Plänen statt. 500 geladene Journalisten der regionalen und überregionalen Presse und des Internets sind anwesend. Selbstbewusst und voller Charme eröffnet Fräulein Krause die Pressekonferenz und Präsentation. Viel fehlt nicht und das Fräulein würde auch noch singen und dazu tanzen.

Pressekonferenz zu den Waldesruher Plänen

Eröffnung mit Multimedia-Show

In einer multimedialen Show wird ein dunkler dichter Wald an die Bühnenwand projeziert. Rauchschwaden steigen aus ihm empor. Ein einsamer Wanderer geht auf ein helles Licht im Wald zu und schließlich öffnet sich vor ihm der Wald für eine kleine Lichtung an einem plätschernden Bach. Die Vögel über ihm zwitscheren und singen, Rehe und Hirsche schauen ihm vom Rand der Lichtung zu. Mitten auf der Lichtung steht eine einfache Köhlerhütte und eine Familie winkt ihm zu.

Mit einem überraschenden Signal aus Jagdhörnern wird die Bühne ausgeleuchtet. Jahrhunderte gleiten an den Zuschauern vorbei. Vertreter aus der Geschichte des Ortes Waldesruh wie Jacobus Schultey, Adalbert von Askanien oder Kaiser Wilhelm sind zu sehen. Szenen von der Entdeckung der Drachenglashöhle, dem Bau des Rathauses oder der Grundsteinlegung für das Sägewerk wechseln sich ab mit Bildern aus der reichhaltigen Natur und Landschaft. Mit melodischen Tönen stoppt die Zeitreise schließlich bei einer Gruppe von Touristen, die gerade das Nationalparkhaus besichtigen.

Die Bühne wird abgeblendet, ein Tusch erfolgt: Fräulein Krause triit in Begleitung von Förster Grünrock und Pfarrer Braun vor die Anwesenden. „Hallo Waldesruh, hallo Deutschland, hallo Europa!“ winken die drei den Anwesenden zu und in die Kameras hinein. Ein nicht endender Applaus läßt den Saal erbeben. Fräulein Krause lächelt bis zu den Ohren und die Reiherfeder auf ihrem kecken Hütchen erscheint fast doppelt so groß.

„Waldesruh – das ist Urlaub in ursprünglicher Natur und bei freundlichen Menschen!“ eröffnete sie die Präsentation. „Hier leben wir im Einklang mit der Natur und unseren Mitmenschen. Unsere Geschichte ist unsere Gegenwart und Zukunft. Auch in diesem Jahr werden wir unsere Taten daran ausrichten.“

Pressekonferenz zu den Waldesruher Plänen

Waldesruh hat dank vorausschauender Finanzplanung und der Kaiser-Wilhelm-Stiftung auch in diesem Jahr genügend finanzielle Mittel, um die Waldesruher Pläne umzusetzen. Neben einer Verbesserung der Lebensverhältnisse im Ort für die Waldesruher soll der Ortskern weiter saniert werden. Eine weitere Beleuchtung wird den Flanierweg erhellen und verkehrssicher machen. Mindestens drei Wohneinheiten sollen einem modernen Lebensstandart entsprechend neu restauriert werden und gleichzeitig den Belangen des Denkmalschutzes entsprechen.

Der Bettenstandard soll weiter ausgebaut und die verfügbaren Bettenzahl für Urlauber und Kurzreisende  auf 1000 erhöht werden. „Dieses Ziel erreichen wir ohne den neuen Bau von Hotels. Einzig ein kleines Bungalowdorf auf dem Gelände des DDR-Museums wird entstehen. Somit bieten wir gerade Familien mit Kindern Möglichkeiten für einen günstigen, aber trotzdem erlebnisreichen Urlaub!“ führte Fräulein Krause aus. „Besonders freue ich mich, daß es gelungen ist, Bauer Heinrich für die Möglichkeiten von Ferien auf dem Bauernhof zu gewinnen. Er wird für den Ort eine seiner Scheunen zum Umbau zur Verfügung stellen.“

Der Verkehrsbereich wird mit Bauarbeiten im Bahnhofsbereich weiter ausgebaut werden. „Auch hier ist unser Ziel weiterhin die Schaffung eines leistungsfähigen öffentlichen integrierten Verkehrssystems, um den Kraftfahrzeugverkehr aus unserem Ort herauszuhalten.“ In Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung wird es auch weitere touristische Angebote geben. „Neben den erfolgreichen Angeboten wie den geführten Wanderungen, dem Grünen Klassenzimmer oder den Aktionen zur Hirschbrunft werden auch weitere neue touristische Angebote erschlossen. Die Drachenglashöhle soll ab diesem Jahr regulär für den Besucherverkehr geöffnet sein und es soll in der Höhle auch Theatervorstellung geben. Neue Wanderwege zu touristischen Zielen werden erschlossen.“

Neben den genannten größeren Projekten gebe es noch zahlreiche kleinere. „Das Frühlingsfest, das Osterfest, Weihnachten in Waldesruh und andere Feste – es wird ein zauberhaftes Jahr werden!“ verspricht Fräulein Krause den Journalisten. Ohne die Mithilfe aller Waldesruher sind aber solche Projekte nicht zu stemmen. Fräulein Krause ist sich sicher: „Hier fasst jeder nach seinen Möglichkeiten mit an. Zusammen schaffen wir das! Schreiben Sie deshalb bitte positiv über unseren Ort.“

Die anwesenden Journalisten machten sich eifrig Notizen. Die Jagdhornbläser setzten nun wieder ein. „Mit dem Signal zum Schüssel treiben möchte ich nun alle hier zu einer kleinen Verkostung von unseren regionalen Spezialitäten. Unser Bärenwirt hat sich wieder viel Mühe gemacht, um alle kulinarisch zu verwöhnen.“

Nach dem offiziellen Abschluß stand Fräulein Krause und auch Egon Schulze den Journalisten noch für weitere Fragen und Interviews zur Verfügung.

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