Am späten Sonntag Abend brennt immer noch Licht im Rathaus von Waldesruh. Fräulein Krause ist bis über ihr Reiherfederhütchen beschäftigt mit den Planungen für Weihnachten in Waldesruh.

“Dieses Jahr soll Weihnachten in Waldesruh wieder ein Hauptanziehungspunkt für unsere Gäste werden. Dazu ist eine gute Planung sehr wichtig.” erzählt Fräulein Krause gegenüber dem Waldesruher Tagesboten“Dafür mache ich gern ein paar Überstunden mehr!”

Es wird wieder die gesamte Adventszeit über ein vielschichtiges Programm geben. Hauptattraktion wird natürlich der romantische Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz sein. “Aber wie im letzten Jahr werden wir wieder den gesamten Ort einbeziehen. Wir hoffen auch auf ein Einsehen des Wetters, und zwar wäre etwas Schnee gar nicht verkehrt.”

Vielerlei Arbeiten sind noch zu erledigen. Die gesamten Veranstaltungen müssen aufeinander abgestimmt werden. Dazu wird sich Fräulein Krause wieder mit einigen Waldesruhern zusammen setzen und fleißig organisieren.

“Zwar wird erst einmal im November der Kaiser-Wilhelm-Tag stattfinden. Aber die Planungen für Weihnachten in Waldesruh dulden keinen Aufschub!” so Fräulein Krause weiter.

Neben den bekannten Glühweinständen wird auch wieder die Firma Schneiders Bratwurstspezialitäten ihre regionalen Bratwürste anbieten. Auch das Waldesruher Spielzeug wird wohl seine Abnehmer finden: “Schon jetzt arbeiten die Arbeiter und fleißigen Heimwerkerinnen am laufenden Band um viele Spielzeuge anbieten zu können. Nicht, daß wir wieder wie im letzten Jahr einen kleinen Engpass bekommen.”

Zudem soll auch wieder das beliebte Weihnachtsbaumschlagen von Förster Grünrock im Wald angeboten werden. “Ideal für alle, die sich bereits jetzt schon einen Weihnachtsbaum aussuchen wollen.” lächelt Fräulein Krause. “Und wer weiß, vielleicht bekommen es unsere Gemeindearbeiter dieses Jahr hin, daß sich unsere alte Ortspyramide auch wieder zu drehen beginnt.”

Wer für Weihnachten in Waldesruh allerdings noch ein Zimmer sucht, der sollte sich beeilen. Laut Fräulein Krause sind bereits dreiviertel der Übernachtungsplätze ausgebucht.