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Hitze und Regen der letzten Tage lassen die Pilzsaison in Waldesruh dieses Jahr nicht nur früher anfangen, auch findet der Sammler größere Mengen an Pilzen als im letzten Jahr.

In der Regel gelten September und der Oktober als Hauptsaison für Pilze. „Wenn das Wetter aber feucht-warm ist, wie in den letzten Tagen, kommt es auf vielen Waldböden zu einem regelrechten Wachstumsschub viler Speisepilze.“ erzählt uns das Fräulein Krause von der Tourismusinformation.

Viele verschiedene Champignonarten, wie beispielsweise der Wiesenchampignon, der Waldchampignon oder der Anischampignon haben nun ihren Auftritt. Auch Marone, Herbsttrompete, Schopftintling, Steinpilze oder Pfifferlinge seien zu finden. Rauchblättriger Schwefelkopf, Hallimasch und Stockschwämmchen bilden die Schlusslichter im Kalender der essbaren Pilze.

„Man sollte aber nur Pilze sammeln, welche man auch wirklich kennt. Sehr leicht kann man essbare Pilze mit giftigen oder mit ungenießbaren Pilzen verwechseln. Oftmals werden zum Beispiel Champignons mit dem tödlichen Knollenblätterpilz verwechselt. Wenn nicht lebensgefährlich, dann kann so eine Verwechslung zumindestens unangenehme Folgen haben.“

Aus diesem Grund empfiehlt Fräulein Krause auch die Nachfrage bei einem Pilzexperten in Waldesruh: Förster Grünrock ist da ein wichtiger Ansprechpartner, aber auch der Bärenwirt, Tante Rukolla oder Frau Dr. Bendig kennen sich hervorragend aus!“

Für alle Unentschlossenen bietet Waldesruh auch in diesem Jahr einen besonderen Service an. „Nehmen sie einfach an unseren geführten Pilzwanderungen teil. Dabei haben sie die Möglichkeit, die Pilze in der Natur unter der Anleitung von Pilzexperten kennen zu lernen. Und als Höhepunkt stellt nach erfolgter Wanderung der Bärenwirt seine Küche zur Verfügung und gibt viele Tips und Tricks für die erfolgreiche Pilzküche.“

Wer sich dieses Angebot nicht entgehen lassen möchte, kann sich bis Ende Oktober jeden Morgen um 7 Uhr  vor dem Rathaus einfinden. Auf festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung ist zu achten, auch sollte ein scharfes Messer und ein Spankörbchen nicht vergessen werden.