Letzte Aktualisierung am 8. Januar 2020

Die Debatte um die Bewegung PEGIDA ist kein Thema in Waldesruh. Dies stellte Egon Schulze in Vertretung von Fräulein Krause fest, welche noch im wohlverdienten Neujahrsurlaub weilt.

“Nicht nur, weil es in Waldesruh keine Einwohner mit Migrationshintergrund gibt, sondern weil die Waldesruher schon immer offene und hilfsbereite Menschen waren, findet die Protestbewegung PEGIDA hier keine Heimstadt.” erklärte der Ortsvorsteher gegenüber dem Waldesruher Tagesboten.

Zwar könne er es verstehen, daß viele der Demonstranten in den Großstädten sich von der Politik allein gelassen fühlen, jedoch eine Hetze gegen Menschen anderer Herkunft oder Orientierung “finde er selbst zutiefst unmoralisch!”.

Die aktuellen Probleme können wir nicht lösen, “indem wir wieder Menschen ausschließen oder Bücher verbrennen. Diese Zeiten sollten längst überwunden sein,” so Egon Schulze weiter.

In Waldesruh werden auftretende Probleme schnell und mit Handeln gelöst, “nicht durch Herumdiskutieren und sich gegenseitig Bälle zuzuwerfen.” Für jede Herausforderung gibt es eine Lösung.

Auf die Frage, ob Ausländer generell in Waldesruh erwünscht seien, sagte uns der Ortsvorsteher: “Ein ganz klares JA! Wer sich in den Rahmen unserer Gesellschaft einfügt und durch sein Handeln mit zu einer positiven Entwicklung beiträgt, der ist hier immer willkommen – egal welcher Religion oder Minderheit er angehört. Waldesruh ist und bleibt ein bunter Ort.”