Noch 31 Tage bis Weihnachten

Noch 31 Tage bis Weihnachten

Geschrieben von Torsten Berg

Dieser Beitrag wurde am 10.12.2021 aktualisiert.

Veröffentlicht wurde er am 24.11.2020.

Es sind nur noch 31 Tage bis Weihnachten! Schaut mal auf den Kalender! Jetzt beginnt eine Zeit der Gemütlichkeit, der Einkehr und der Ruhe. Eine Zeit, in der jeder seine Zeit für sich hat. Auch zu Corona-Zeiten. Und dadurch vielleicht sogar mehr Zeit als die Jahre zuvor.

Noch 31 Tage bis Weihnachten

Nur noch 31 Tage bis Weihnachten

Aufwachen! Das ist nur ein Traum! Klar sind es nur noch 31 Tage bis Weihnachten. Aber jetzt geht der Stress doch erst richtig los. Einen Adventskranz kaufen, einen Weihnachtsbaum, die Weihnachtsgeschenke besorgen, das Weihnachtsessen planen und die Weihnachtsbesuche organisieren. Und dann sind auch noch die Weihnachtsfeiern, zu denen man unbedingt hin muss: die von der Firma, vom Verein, von den Freunden. Findest du dich wieder?

Der Dezember als Weihnachtsmonat ist der pure Stress! Doch wie immer ist der Stress auch selbstgemacht. Du hast es selbst in der Hand! Du entscheidest, was du wie, wann und wo machst. Und wenn du überhaupt kein Weihnachten feiern möchtest, ist das auch gut so!

Noch 31 Tage bis Weihnachten

Mit dem ersten Advent darf es ruhiger werden

Für mich ist die Advents- und Weihnachtszeit aber wirklich eine besinnliche Zeit. Denn ich mache mir diese Tage besinnlich. Die Wohnung wird zu Beginn der Adventszeit vielleicht etwas gründlicher aufgeräumt (damit wir nicht während der nächsten Wochen ungehemmt putzen müssen). Die alte Krippe wird herausgeholt und Weihnachtssterne in den Fenstern aufgehängt. Ein Adventskranz wird selbst gebastelt. Dazu benutzen wir immer wieder die Dekorationen der letzten Jahre. Auch einen kleinen Weihnachtsbaum werden wir am Vormittag des heiligen Abends sicher wieder aufstellen. So ein Weihnachtsbaum ist zwar nicht wirklich nachhaltig, aber wir achten darauf, dass dieser aus der Region kommt. Leider kommen die wenigsten Bäume noch aus forstwirtschaftlich gepflegten Kulturen, sondern aus Plantagen. In meiner alten Heimat, im Harz, war das einfacher.

Noch 31 Tage bis Weihnachten

Die Abende der Adventszeit werden je nach Lust und Laune gemütlich zu Hause verbracht. In dieser Zeit gibt es keine Termine, die gemacht werden müssen. Weihnachten ist für mich immer eine kleine Rückreise in die Kindheit. Es muss kein großes und pompöses Weihnachten sein. Aber es soll gemütlich und besinnlich sein. Oder wir bummeln über einen der Weihnachtsmärkte.  Das Bummeln fällt in diesem Jahr leider für viele Menschen aus. Viele Weihnachtsmärkte sind bereits abgesagt und werden gar nicht aufgebaut. In Bremen haben wir noch die Gelegenheit dazu. Zwar unter 2G-Regel und mit Maske. Wohltuend entspannend, wenn man sich nicht mit den Menschenmassen durch die Buden schieben muss. Viele Weihnachtsmärkte finden digital statt – auch übrigens in Waldesruh. Sogar neumodische “drive-in-Weihnachtsmärkte” gibt es. Wenn es um Geld geht, dann wird der Mensch erfinderisch.

Große Geschenke gibt es bei uns nicht. Gern verschenken wir gemeinsame Zeit, indem wir mit den Lieben etwas gemeinsam unternehmen. Gemeinsam kochen zum Beispiel oder Fotos anschauen. Zusammensitzen und reden. Oder schweigen und gemeinsam Musik hören. Allein lesen oder in Gemeinschaft Spiele spielen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man diese Zeit verbringen kann ohne in Stress und Konsumterror unterzugehen.

Die Tiere des VEB Plaho - Pinguingruppe

Ich darf wieder Kind sein

Noch 31 Tage bis Weihnachten. Das ist für mich auch die Zeit, in der ich es es mir nicht nehmen lasse, wieder ein kleines bisschen Kind zu sein. Ich freue mich schon darauf! Mir kribbelt es in den Fingern wieder mehr in Waldesruh zu machen. Mich mit dem alten DDR Spielzeug zu beschäftigen. Ausstellungen wie die von Eric Palitzsch zu besuchen. Leider zu Weihnachten im Jahr 2021 nur online möglich. Aber man kann auch virtuell in Erinnerungen schwelgen. Auch in die Natur zu gehen und zu fotografieren. Adventszeit ist Warten. Warten auf Weihnachten. Ich geniesse diese Zeit!

Da freut es mich zu hören, dass das Hobbie der Modelleisenbahnen der allgemeinen Entwicklung und auch Corona trotzt: Hobby im Lockdown: Modelleisenbahn bleibt trotz Corona-Krise in der Spur. Auch Waldesruh freut sich über steigendes und reges Interesse.

Adventskalender und Weihnachtsgeschichten für euch

Gratis für alle Leser und Leserinnen startet die diesjährige Weihnachtsgeschichte pünktlich am 1. Dezember 2021. Dann gibt es  jeden Tag ein Türchen im Waldesruher Adventskalender zu öffnen. Hinter den einzelnen Türchen finden sich aber keine grossen Gewinne – hier kann nur die Phantasie gewinnen. Gerade weil Weihnachten heutzutage so überladen ist, möchte ich euch mit dem Adventskalender aus Waldesruh täglich eine kleine gemeinsame Auszeit vom Alltag schenken. Setzt euch zusammen und lasst euch vorlesen, was in Waldesruh geschieht. Lasst euch überraschen!

Gerade zur Weihnachtszeit geschehen in Waldesruh auch immer seltsame Dinge. Zumindest war es in den letzten Jahren so. Welche Ereignisse es waren, kannst du hier nachlesen. Nimm dir eine Tasse Tee und ein paar Plätzchen. Schalte das Licht aus und ein paar Kerzen an. Lass dir die Geschichten vorlesen oder lies sie selber. Wer weiss, vielleicht passiert auch dieses Jahr wieder etwas seltsames.

Es sind noch 31 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche euch bereits jetzt schon eine geruhsame und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit. Schreibt doch in den Kommentaren mal, wie ihr auf Weihnachten wartet. Ich würde mich freuen!

Kommentieren, Anregen und Diskutieren

  1. Ullrich Altmann 26. November 2020 at 15:32 - Reply

    Hey Torsten, mit Deinen Weihnachtsplänen bist Du dicht bei meinen eigenen: Insbesondere auf Betreiben meiner Birgitt wird zum 1. Advent die Wohnung und besonders der Wohnraum mit weihnachtlichen Figuren, Gegenständen, Kerzen und -haltern geschmückt. Mein Ding ist das eher nicht so sehr; wobei ich nicht weiß, ob ich “nur” der vorhigen Anordnung von Kunst und Skulpturen nachtrauere oder als faule Socke den Aufwand des auf- und abbauens scheue. Ein Trost dabei ist für mich, dass zu unserem Weihnachtsschmuck auch viele Dinge gehören, die fernab vom üblichen Kitsch wertig und teilweise sogar ein wenig skurril sind (Beispiel: Aus dem Erzgebirge einen schlichten hölzernen Weihnachtsmann mit Sonnenbrille auf einem schweren Motorrad, der ein wenig rockerhaft anmutet). Aber abgesehen von diesen etwas moderneren Dingen sind die meisten Dekorationsgegenstände zwischen 20 und 40 Jahre alt. Tradition halt.

    Unserem vorweihnachtlichen Leben verlangt Corona keine großen Opfer ab: Den Besuch stimmungsvoler Weihnachtsmärkte wie hier in Bremen oder in anderen Städten haben wir in den letzten Jahren wegen der sich drängenden Menschenmassen eher als Stress empfunden. Was uns in diesem Jahr fehlt, ist zum Beispiel der Wintermarkt in Findorff, auf dem wir uns in den letzten Jahren öfter mit Freunden zu einem Becher Glühwein oder Punsch getroffen haben.

    Der Weihnachtsabend selbst findet auch in diesem Jahr wieder völlig entspannt im Kreis der Familie statt – drei Generationen essen zusammen, reden miteinander und tauschen Geschenke aus. In diesem Jahr ein wenig anders als sonst, weil wir bei aller Nähe auch auf Abstand achten werden. Die regelmäßige Querlüftung wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher ein running gag als eine nervige Pflicht.

    Die Vorfreude darauf macht das Planen und Einkaufen eher zur Freude als zur Belastung. Dir und Deiner Familie wünsche ich alles Gute und frohe Weihnacht. Aber wir werden uns ja vorher nochmal sehen.

    Viele Grüße

    Ullrich

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