Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen

>>Werbung<< Als Umwelt-, Wildtier- und Landschaftsfotograf bin ich viel unterwegs in der Natur. Mit meinem Beitrag gebe ich Tips für mehr Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen.

Geschrieben von Torsten Berg

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2023 aktualisiert.

Erstellt wurde er am 21.09.2023 .

Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen

>>Werbung<< Als Umwelt-, Wildtier- und Landschaftsfotograf bin ich viel unterwegs in der Natur. Dabei führen mich meine Reisen oftmals gar nicht so weit weg. Vielmehr erlebe ich meine Abenteuer oft bei kleinen Reisen in die Umgebung. Dabei möchte ich natürlich auch tolle Fotoaufnahmen machen. Aber bitte nicht auf Kosten der Natur! Mit meinem Beitrag gebe ich Tips für mehr Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen.

Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen - Burgruine Kalø im Nationalpark Mols Bjerge

 

Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen

Die Landschaftsfotografie Ideen & Tipps – Kamera Express (kamera-express.de) beschäftigt sich mit der Abbildung unserer Umwelt. Sie entwickelte sich aus der Landschaftsmalerei und setzt diese mit anderen Hilfsmitteln fort.

Generell sollten Landschaftsfotografen eher dazu bereit sein, bei ihren Fotoreisen darauf zu achten, daß die Landschaft, Tiere und Pflanzen nicht beeinträchtigt oder gestört werden. Die Betonung liegt hier auf „sollten„. In der Szene findet in dieser Hinsicht aber glücklicherweise ein Umdenken statt. Zum Beispiel verbreiten Naturfotografen bei Instagram unter dem Hashtag #keinfotoumjedenpreis ihre Fotos und ihre Sichtweise zum Thema Nachhaltigkeit.

Natürlich wissen wir alle als Landschaftsfotografen, daß eine intakte Landschaft viel schöner auf unseren Fotos daherkommt als eine zertrampelte, verbaute und vermüllte Natur. Wir respektieren die Umgebung, in der wir Fotos machen. Ohne intakte Landschaft ist Landschaftsfotografie auf Reisen nicht möglich.

Aber auch schon auf der Hinreise können wir uns nachhaltig benehmen. Viele Ziele – gerade die vor der Haustür – sind zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Bussen und Bahnen zu erreichen. Oder man schließt sich mit anderen Landschaftsfotografen zu einer Fahrgemeinschaft zusammen. Für die Rückreise gilt das vorab geschriebene natürlich auch. Bei der nachhaltigen An- und Abreise kann man auch den Weg als das Ziel begreifen. Man muß nicht von einem Fotospot zum nächsten springen. Zugleich verringern wir mit einem umweltbewußten Transportmittel auch unseren eigenen ökologischen Fußabdruck.

Vor Ort achten wir natürlich darauf, daß wir bei unseren fotografischen Arbeiten keine Tiere beunruhigen oder stören. Absolut Tabu sind Aufnahmen am Nest oder am Bau von Tieren während der Aufzucht und Fütterung der Jungtiere. Pflanzen fotografieren wir ebenso umsichtig. Vor allem achten wir darauf, wohin wir unsere Füße setzen. Nicht, daß wir wegen einem schönen Orchideenfoto die Nachbarorchideen zertreten.

In Nationalparken, Naturschutzgebieten und in anderen naturgeschützten Flächen bleiben wir auf den Wegen. Das sollte übrigens auch für Dickungen und Jungwuchsflächen im normalen Wald und auf Feldkulturen gelten. Vielfach weisen Grundstückseigentümer und Jagdpächter auf Wildschutzgebiete hin. Es gibt keinen Grund, der rechtfertigt, daß Fotografen in den Lebensraum von Tieren und Pflanzen eingreifen.

Natürlich verlassen wir unsere Fotospots wieder so, wie wir ihn vorgefunden haben. Ohne Zerstörung und ohne Müll. Eventuell verlassen wir ihn sogar etwas besser, indem wir fremden Müll aufsammeln und diesen ordnungsgemäß entsorgen. Vielfach wird der Verpackungsmüll nicht nur mit den Menschen, sondern auch durch Wind und Wasser in die Natur transportiert. Selbstverständlich nehmen wir unseren eigenen Müll wieder mit. Als Landschafts- und Naturfotografen sind wir Beobachter und dokumentieren. Wenn wir wieder weg sind, sollen keine Spuren darauf hindeuten, daß wir hier vor Ort waren.

Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen - nutze dein eigenes altes Equipment

 

Nachhaltigkeit auch bei der Fotoausrüstung

Auch bei der Nutzung deines Fotoequipment kannst du viel Wert auf Nachhaltigkeit legen. Du benötigst nicht immer das neueste Objektiv, die neueste Kamera oder das neueste Gadget. Fotografiere weiter mit deiner alten Kamera. Versuche doch einfach einmal, noch mehr aus deiner alten Kamera heraus zu kitzeln. Ich fotografiere immer noch mit meiner alten Nikon D5100 aus meinen digitalen Anfangstagen. Und noch immer bin ich zufrieden mit meinen Aufnahmen.

Ich nutze unter anderem wiederaufladbare Batterien und Akkus. Diese sind preiswert, praktisch und weniger umweltschädlich als andere Optionen.

Bei kamera-express.de wird Nachhaltigkeit als zirkuläres Geschäftsmodell angeboten. Neben einem Service für Reparatur bietet das Unternehmen auch die verantwortungsbewusste und kostenlose Entsorgung deines alten Equipments an. Neben einem Neukauf kannst du hier auch aus second-hand-Ware gebrauchte und getestete Fotoausrüstung kaufen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob das neue Objektiv oder die Wunschkamera etwas für deine Fotografie ist, kannst du es über den Verleih auch vorher testen.

Gebrauchte Kameras, Objektive und Stative sind genauso effektiv, schonen aber gleichzeitig die Umwelt und den Geldbeutel. Kamera Express – Gebraucht (kamera-express.de) bietet neben gebrauchten Kameras, Objektiven und Stativen auch gebrauchte Studienausrüstung, Zubehör und sogar noch Analogartikel an.

Es ist immer eine gute Idee, umweltfreundlich und nachhaltig bei der Landschaftsfotografie auf Reisen zu handeln. Die Natur und deine Mitmenschen danken es dir!

Nachhaltigkeit bei der Landschaftsfotografie auf Reisen - bewahre die Idylle

 

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Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst.

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