Sehen Sie sich mal bei sich zu Hause um. Wieviele Dinge besitzen Sie? Wieviele Socken liegen im Schrank, wieviele Bücher stehen im Regal, wieviele Besteckteile haben Sie? 2.000, 3.000 oder 10.000 Dinge? Oder mehr?

Wenn ich mich in meinen Wänden umschaue, denke ich spontan an 100.000 Stücke, die stehen, liegen, Staub fangen und Platz belegen. Wieviele benötige ich davon wirklich, was sind Erinnerungen, Geschenke oder ehemalige Frustkäufe?

Eine Zeitlang machen mich diese Dinge glücklich, lenken von Sorgen und Ängsten ab oder ich benötigte diese Dinge einfach zum Leben und Lernen. Einige dieser Dinge kamen als gutgemeinte Geschenke zu mir – gutgemeint, aber bei näherer Betrachtung fand ich sie hässlich und unnütz – beileibe nicht alle!

Eines haben Dinge gemeinsam,egal ob ich diese im Gebrauch habe oder nicht: sie alle benötigen Aufmerksamkeit und Zeit! Und ich meine damit nicht nur die körperlichen Dinge, auch zunehmend die virtuellen Bits und Bytes und die Dinge, welche über Funk und Fernsehen zu uns kommen. Sie beeinflussen uns mehr, als wir das selbst erkennen und ernst nehmen! Meine Lebenszeit ist begrenzt und noch können wir unsere Zeit nicht selbst beliebig ausdehnen. Wohl aber diese uns gegebene Zeit sinnvoll nutzen und vor allem (teilweise) selbst entscheiden, wie und wofür wir diese Zeit nutzen.

Ich für meinen Teil habe mich dazu entschlossen einmal wieder zu entrümpeln: ebay, booklooker, amazon etc bieten im Internet beste Möglichkeiten, bei schönem Wetter macht auch ein Besuch auf dem Trödelmarkt Spass. Oder einfach mal Dinge an Menschen verschenken, denen man dadurch (bewusst) eine Freude machen kann.