Kleine Unfälle häufen sich

Bereits bei der Anreise muss sich mancher Besucher in Geduld üben. Zwar hatte Fräulein Krause in jedem Bericht und in jeder Anzeige darauf gedrungen, dass Besucher möglichst mit der Bahn aus Wilhelmsbrunn anreisen möchten. Waldesruh ist gar nicht auf großen PKW-Verkehr ausgelegt. Neben nur einer Zufahrtsstraße in den Ort stehen auch nur wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Besucher, welche mit einem PKW angereist sind, müssen sich nun auf längere Wartezeiten einrichten. Für Manchen ist dieses Warten schon zu viel. Viele der PKW werden also an Stellen abgestellt, an denen eigentlich nicht geparkt werden darf. An manchen Tagen bildet sich bereits eine Dunstglocke über dem Tal. Leider bleibt es dabei auch nicht aus, dass sich der ein oder andere kleine Unfall ereignet. Regelmäßig kommt es zu kleinen Blechschäden und Verkehrsrangeleien. Wachtmeister Hoffmann hat dann neben der Regelung des Verkehrs zusätzlich noch die Anzeigen der Autofahrer aufzunehmen. Über Langeweile kann er sich dieses Jahr nicht beklagen.

Doch es sind nicht nur die kleinen Blechschäden, die dem Wachtmeister Sorgen machen. Viel mehr regt es ihn auf, wenn wichtige Zufahrten für die Feuerwehr oder den Krankenwagen versperrt werden. Oder wenn die Türen und Tore der Waldesruher zugeparkt sind. Erst heute Morgen war Bauer Heinrich wieder bei ihm und beschwerte sich über Besucher, die einfach durch das offene Hoftor gefahren sind und nun mit ihren Autos seinen Hof zuparkten.

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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