Jagdliche Traditionen werden im Rahmen von Weihnachten in Waldesruh heute ab 10 Uhr am Nationalparkhaus gezeigt und vorgeführt.

Neben einer Trophäenschau der Waldesruher Jägerschaft werden auch weniger bekannte Jagdarten wie die Beizjagd mit Greifvögeln oder die Jagd mit Frettchen vorgestellt.

Der Besucher kann bei einer Flugschau abgerichtete Greifvögel hautnah erleben.  Die Jagdhundeführer zeigen an praktischen Beispielen die Arbeit mit Jagdhunden. Zur musikalischen Umrahmung des Tages spielen die Jagdhornbläser Signale und andere Musikstücke.

Jagdliches Brauchtum und Waidgerechtigkeit werden anschaulich vorgestellt. Die Jäger von Waldesruh verstehen sich seit jeher als Naturschützer und Heger des Wildes.

Moderiert werden die einzelnen Themen von passionierten Jägern, die auch manch seltsame Begebenheit erzählen. Ob es sich dabei um Jägerlatein handelt, bleibt jedoch dem Zuhörer überlassen.

Die Nationalparkverwaltung gibt im Rahmen ihrer Ausstellung „Wald und Wild“ Einblicke in das Leben von Wildschwein, Hirsch und Reh. Zusammen mit Förster Grünrock können kleine Wanderungen zur Wildbeobachtung im Nationalpark unternommen werden.

Für das leibliche Wohl sorgt der Bärenwirt mit einer Gulaschkanone voller deftiger Erbsensuppe mit Rauchfleisch. Ebenso nimmt er für die Jägerschaft bereits Bestellungen für den Weihnachtsbraten entgegen.

Der Abend wird im Nationalparkhaus mit einer Multimediashow über die Natur rund um Waldesruh im Wechsel der Jahreszeiten abgerundet.