Nachdem der Gips nun getrocknet ist, erfolgt nach Markierung von topografischen Punkten eine Grundierung.

Vor einem Jahr wurde seitens eines internationalen Touristikkonzerns ein Antrag zur Bebauung des Mühlenbergs in Waldesruh eingereicht.

Dieser Antrag führte zu großen Widerständen in der Waldesruher Bevölkerung und deren Unterstützern.

Schliesslich sollte am Mühlenberg in Waldesruh ein Megahotelprojekt entstehen.

Jedoch wurde mit der Ausweisung des Nationalparkes “Waldesruher Höhenzüge”  dieser geplanten Naturzerstörung zuvor gekommen.

Der Konzern sah im Verlaufe der Zeit aber auch ein, dass das geplante Konzept viel zu gross und unpassend für den kleinen Ort Waldesruh war. Vertreter des Konzerns wurden jetzt abermals beim Ortschaftsrat vorstellig, um neue Pläne für Waldesruh zu präsentieren.

Diesmal ging es nur um die Sanierung einer Villa am Ortsrand, welche dann auch an einen lokalen Pächter des Ortes verpachtet werden sollte. Von einem Golfplatz oder einem Spassbad war längst keine Rede mehr. Allerdings sollte das kleine Villenhotel schon mit einem gewissen exklusiven Luxus für zahlungskräftige Urlauber aufwarten können.

Nach den Erfahrungen des letzten Jahres mit grossen internationalen Konzernen muss der Ortschaftsrat aber das Konzept erst einmal genauestens prüfen. Vielleicht gibt es hier irgendwelche versteckten Klauseln, die ein Megaprojekt im Nachhinein rechtfertigen sollen.

Gegenüber dem Waldesruher Tagesboten wollte sich kein Verantwortlicher des Ortes und auch des Touristikkonzernes äussern. Unser Reporter Edgar Ente wird aber weiter an diesem Fall dranbleiben.