Die Bevölkerung von Waldesruh lebt weitestgehend auf der Grundlage der Eigenversorgung. Waren, die hier nicht selbst hergestellt werden, besorgt der Wirt in der Kreisstadt. Diese können dann in dessen kleinen Laden erworben werden.

Das Geld dafür kommt aus den Verdiensten in der Forstwirtschaft und in geringem Maße aus den Tourismuseinnahmen. Das im Wald geschlagene Holz wird im gemeindeeigenen Sägewerk verarbeitet und per Regionalbahn – seltener per LKW in die weitere Umgebung transportiert. Hier bestehen einige Fabriken, mit denen die Waldesruhler schon sehr lange zusammenarbeiten.

Die Bewirtschaftung des Waldes und des Sägewerkes erfolgt in Regie des Ortschaftsrates. Die Erlöse aus diesen Unternehmungen gehen ausnahmslos in die Gemeindekasse. Bisher konnte man sich gegen die Holzindustrie behaupten, so dass auch auf weitere Sicht die Entwicklung des Ortes gewährleistet ist.

Eine vorausschauende Finanzpolitik garantiert die weitere Unabhängigkeit von Investoren.