Hinter den Kulissen von Waldesruh

Heute wagen wir einmal einen kleinen Blick hinter die Kulissen von Waldesruh. Auf den Fotos sieht alles immer so sauber und ordentlich aus. Wie es sich eben für einen beschaulichen Ort wie Waldesruh gehört.

Hinter den Kulissen von Waldesruh schaut die Realität anders aus

Aber in der Realität hinter den Kulissen herrscht das kreative Chaos. Vieles, was ich gerade aktuell zum Modellbau benötige, landet erst einmal in der Zwischenablage. Und die ist momentan der nicht bebaute Bereich von Waldesruh.

Das hat natürlich Vorteile. So hat man etwas, was man gerade braucht, schnell zur Hand. Andererseits muß man natürlich erst einmal die Fläche freiräumen, wenn man an anderer Stelle weiter werkeln möchte.

Also ist ab und an mal das große Aufräumen angebracht. So auch gerade letztens geschehen. Eine saubere und ordentliche Arbeitsfläche sieht nicht nur schöner aus. Auch die Kreativität wird wieder aktiviert.

Wichtigste Regel: ständiges Weg- statt einmaliges Aufräumen

Nur ist es mit einmal groß Aufräumen vielfach nicht getan. Also habe ich mir angewöhnt, nicht mehr benutzte Dinge wieder an ihren eigenen Ort zu stellen. Dabei rede ich von Dingen, die ich öfters benötige.

Regale und Stauraum gibt es genügend in diesem Raum. Dieser soll auch in nächster Zeit ein kleiner Schauraum für die Stücke aus der Spielzeug-Sammlung werden. Viele Tiere vom VEB Plaho, die DDR Indianer und Cowboys mit Zubehör und … und … und … warten eigentlich nur darauf, vernünftig präsentiert zu werden.

Diese schlummern noch in mehreren Kartons. Dorthin wurden sie aufgrund von Renovierungsarbeiten verbannt. Nach und nach packe ich diese wieder aus, um den Inhalt wieder zugänglich zu haben. Auch um ein Aussortieren werde ich nicht herumkommen. Ich möchte meine Sammlung weiter reduzieren und mich auf ein Kernthema fokussieren.

Sammlung und Minimalismus – passt das zusammen?

Altes Zeugs ist Geschichte und manchmal entstehen neue und nachhaltige Ideen daraus! Das ist meine Art von Minimalismus und das ist auch gut so für mich. Für manche Menschen wird die Tatsache einer Sammlung nicht mit den Prinzipien von Minimalismus zusammenfassen. Das ist dann auch ihr gutes Recht.

Für mich jedoch passt es sehr gut zusammen. Denn meine Sammlung ist ein Teil meiner Geschichte und auch meine Passion. Gerade zur Weihnachtszeit erreiche ich mit diesen alten Spielzeug aus der DDR-Zeit viele Menschen. Und wenn man jemanden glücklich machen kann, ist dies doch auch ein guter Ansatz von Minimalismus und einem guten Miteinander.

Wie es mein geschätzter Sammlerkollege Eric Palitzsch auf seiner Webseite ausgedrückt hat und ich es nun einfach einmal übernehme:  „Wenn man aber genauer hinschaut und hinterfragt, können die Spielzeuge eine ganze Menge „erzählen“. 40 Jahre DDR-Spielzeuggeschichte ist ein „abgeschlossenes Sammelgebiet“ und damit Zeitzeugnis und Geschichtsgut, welche meiner Meinung aufbewahrt und für die Nachwelt erhalten werden sollte.“

Ein Dankeschön an alle Leser

Ende dieser Woche ist Weihnachten. Schon einmal an dieser Stelle möchte ich allen aufmerksamen Lesern und Leserinnen und auch allen, die mich in diesem Jahr mit ihren vielfältigen Anstößen und Anregungen unterstützt haben, ein riesengroßes DANKE SCHÖN sagen! Bewahrt alle das Kind in Euch, erinnert Euch an die schönen Zeiten und vergesst die schlechten. Erfreut euch an den einfachen Dingen des Lebens, die soviel Kraft, Energie, Kreativität und Freude bringen.

Torsten

Torsten

Je mehr wir über das Universum erfahren,
desto deutlicher erkennen wir, wie wenig wir wissen.
Aber wir sollten vor dem Entdecken der Welten, die uns erwarten
keine Barrieren aufbauen und dem unstillbaren menschlichen Drang,
alles wissen zu wollen, keine Beschränkungen auferlegen.
(keine Ahnung von wem)
Torsten

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