Herumliegende Geschenke an der Rukollamühle

Der nächtliche Sturm sorgte an anderen Orten für herumliegende Geschenke. Nicht nur Förster Grünrock war betroffen.

Was bisher geschah: Eine Woche Weihnachten in Waldesruh war bereits vorüber. Ein Sturm kündigte sich am Vorabend an. Der Weihnachtsmarkt wurde deswegen gesichert und alle suchten die schützenden Unterkünfte auf. Nachts kam der Sturm und wütete bis in den Morgen hinein. Am Morgen danach erwachte Förster Grünrock  und entdeckte ein paar Rentiere auf seinem Hof. Um Hilfe zu erhalten, eilte der Förster zu Dr. Bendig.

Eine weitere Folge unserer Weihnachtsgeschichte

Und nun die Fortsetzung: Förster Grünrock schwang sich also auf sein Moped und fuhr den Waldweg entlang hinab in den Ort Waldesruh.

Während der Förster sich auf dem Weg zu Dr. Bendig befindet, verlassen wir ihn erst einmal und wenden uns einem anderem Teil der Geschichte zu. Denn nicht nur am Forsthaus hatte der Sturm seine Spuren hinterlassen.

Auch an der Rukollamühle hat der Sturm Spuren hinterlassen

Auch Tante Rukolla und ihr Mann Heinz hatten am Abend Sorge getroffen, damit der Sturm keine Schäden hinterlässt. Von der neuen Terrasse an der Rukollamühle hatten beide die Tische und Stühle des kleinen Freiluftcafés in das Haus geräumt.

In der Nacht selbst schliefen sie etwas unruhig. Ab und zu polterte es an der Mühle. Jedoch ging die Nacht ohne größere Schäden oder gar Ärger vorüber. Vielmehr war es wohl das Schnarchen von Heinz, welches Tante Rukolla den Schlaf raubte.

Am heutigen sonnigen Morgen mußten sie ihre neue Terrasse natürlich wieder für ihre Gäste und Cafébesucher richten. Schließlich ist nicht so entspannend und erholsam wie der Sonnenschein an frischer Luft. Dazu noch eine heiße Tasse Kaffe oder Kakao und ein Stückchen frische Torte.  Was kann es schöneres geben?

Herumliegende Geschenke auf der Terrasse

Als die beiden nun vor die Tür traten, sahen sie erst das Unheil, was der Sturm angerichtet hatte. Auf ihren neuen Terrasse und den liebevoll hergerichteten Rabatten lagen viele Weihnachtsgeschenke! Quer und bunt durcheinander, so als hätte sie jemand verloren.

Für den ein oder anderen geneigten Leser oder die ein oder andere geneigte Leserin mag diese Tatsache sicherlich kein großer Schaden sein. Und schon gar nicht mag diese Tatsache größerer Erwähnung bedürfen. Dennoch ist dieses kleine Detail wichtig für den Fortgang der Geschichte.

Auch für Tante Rukolla und ihr Mann Heinz war diese Tatsache nicht weiter erwähnenswert. Vielmehr waren beide erstaunt, woher die herumliegende Geschenke denn kamen. Bestimmt hatte ein Stand des Weihnachtsmarktes seine Dekorationen nicht richtig gesichert. Oder waren die Geschenke von der großen Weihnachtsfichte geweht?

Aufräumen muß sein

Der Sturm hatte dann wohl in der Nacht die herumliegende Geschenke ergriffen und in Richtung der Rukollamühle geweht. Aber vom Philosophieren kommen die Tische und Stühle auch nicht hinaus auf die Terrasse und die ersten Gäste lassen sicherlich nicht lange auf sich warten.

Also schnell die Pakete und Päckchen zusammen gesammelt und ordentlich aufeinandergestellt. Erst wird das Cafè vorbereitet und dann kann der Heinz die Pakete zum Weihnachtsmarkt zurückbringen.

Fortsetzung folgt …

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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