Zwischen Mühlenberg und der Osterhöhe erhebt  sich das Rambergmassiv bei Waldesruh. Nachdem die Landschaftsform in diesem Bereich schon länger aus Gips modelliert war, kam nun die Zeit hier eine erste farbliche Grundierung zu realisieren.

Wie der Mühlenberg und der Steinbruch besteht auch der Ramberg aus Granitgestein mit verschiedensten Einschlüssen. Der Boden auf dem Rambergmassiv ist ausserordentlich stark und ertragreich und bildet so die Grundlage für einen üppigen Laubmischwald.

Bestimmender Wirtschaftsfaktor hier ist die Forstwirtschaft. Allerdings wird diese sehr nachhaltig betrieben. So hat sich Förster Grünrock schon vor Jahren von der Praxis ganzer Kahlschläge verabschiedet. Zudem wird hier der Naturverjüngung des Waldes gefördert. Wo es notwendig ist, werden auch junge Kulturen eingegattert. Die letzten reinen Fichtenbestände werden hier mit der Zeit verschwinden und ihren Platz weiterem naturnahen Wald überlassen.

Ebenso ist hier die Ausübung der Jagd erlaubt. Natürlich auch das Wandern und das Sammeln von Pilzen und Beeren. In Höhe des Eisenbahntunnels wird wohl eine kleine Museumsköhlerei entstehen.

Grundierung des Rambergmassiv bei WaldesruhVom Rambergmassiv führt ein Wanderweg hinab in das Hagental oder weiter in Richtung der Osterhöhe. Durch den Berg führt das Gleis der Regionalbahn, welches im Ostergrund dann über eine Eisenbahnbrücke das Rambergmassiv verlässt.

Teile des Rambergmassiv sind als Bestandteil des Geoparks Waldesruher Höhen ausgewiesen. Das Rambergmassiv gehört aber nicht mehr zum Nationalpark, dessen Grenze am Mühlenbach verläuft.

Wesentliche Bestandteile am Rambergmassiv sind die Forsthütte von Förster Grünrock und der idyllische Waldweiher.

Wenn die erste Grundierung getrocknet ist, wird – wo notwendig – noch eine zweite Schicht erfolgen. Ansonsten können die grau gezeichneten Flächen als Felsen patiniert werden.