Grau, grauer, Januar – das war mein Januar 2022

Grau, grauer, Januar – das war mein Januar 2022

Geschrieben von Torsten Berg

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2022 aktualisiert.

Veröffentlicht wurde er am 01.02.2022.

5,1 min readKategorien: tberg.deSchlagwörter: , 0 Kommentare

Mir kommt es vor, als ob wir eben erst Silvester gefeiert haben. Dennoch: der erste Monat des neuen Jahres ist schon wieder vorbei. Lies hier , wie mein Januar 2022 war. Gleich am ersten Tag des neuen Jahres fing es an zu regnen und dieses Schmuddelwetter zog sich dann fast den gesamten Januar durch. Grau, grauer, Bremen, Januar eben. Aber es gab auch einige schöne Lichtblicke.

Grau, grauer, Januar - das war mein Januar 2022 - Leuchtturm an der Küste bei grauem Wetter

Mein Januar 2022 und damit auch das neue Jahr 2022 fing ganz entspannt und gemütlich gemeinsam mit Freunden an. Es kommt eben darauf an, mit wem man bestimmte Gelegenheiten feiert. Wir hatten Spass, haben gut gegessen und sogar live bei Klaviermusik gesungen. Alles in allem ein gelungener und sehr guter Start.

Aufgrund des Regenwetters verzichteten wir auf unserem Neujahrsspaziergang. Diesen Spaziergang holten wir dann aber wenigstens mit einer Runde durch die Bremer Wallanlagen am Sonntag dann nach. Da kam dann auch schon ein paar Mal die Sonne durch die Wolken.

Meine EntrümpelungsChallenge

Seit 2014 führe ich privat für mich meine EntrümpelungsChallenge durch. Im Januar letzten Jahres habe ich diesen Punkt wohl einmal erwähnt. Die Aufgabe dabei ist einfach: jeden Tag ein Ding aus meinem Besitz verschenken, verkaufen oder entsorgen. 2020 bin ich so bis zum 23.11. gekommen. Für 2021 reichte es dagegen nur bis zum 09.07.. Das liegt aber nicht daran, das ich jetzt plötzlich viel mehr weniger Besitz habe. Eher ist der Grund, dass ich trotz Corona mir weniger Zeit genommen habe, etwas bewusster aufzuräumen. Ich bin gespannt, wie es 2022 läuft.

Grau, grauer, Januar - das war mein Januar 2022 - ein Lichtblick waren die Waldohreulen im wilden Bremen

Wandern und Naturerlebnisse

Wenn ich unseren Neujahrsspaziergang durch die Wallanlagen in Bremen mitzähle, habe ich im Januar drei Wanderungen gemacht. Ein bisschen wenig für fünf Wochenenden im Monat. Aber es gab reichlich Gründe für Familientreffen. Das muss ja auch mal sein. Aufgrund Corona hat man sich in den letzten zwei Jahren sowieso weniger gesehen.

An Naturerlebnissen war der Januar trotz des bescheidenen Wetters nicht arm. Während der Wanderungen hatten wir natürlich schon viel Natur pur. Aber auch an der Vogelfütterung bei uns im Garten herrschte reges Treiben. Erstmals hatte ich auch einen Grünspecht bei uns im Garten gesichtet. Leider war dieser schöne Vogel wohl nur auf der Durchreise.

Auch die Waldohreulen sind wieder da. Und auch an der Stelle in Bremen Findorff, die sattsam durch Funk und Fernsehen wohl schon vielen Leuten bekannt ist. Jedes Mal, wenn ich dort kurz vorbeischaue, sehe ich Besucher mit oder ohne Kamera, meistens mit Handy. Jeder versucht, ein schönes Foto von diesen schönen Vögeln zu machen. Das ist auch erst einmal in Ordnung so! Aber wenn Kleinkinder unter dem Baum anfangen zu schreien und zu plärren, vielleicht sogar noch mit Steinen in den Baum zu werfen, oder wenn renitente Fotografen die schlafenden und ruhenden Tiere zu Bewegungen bewegen wollen, dann hört bei mir der Spass auf. Dann sage ich auch schon einmal etwas lauter meine Meinung zu diesem Verhalten. Deswegen gebe ich auch keine Standorte von Tier- oder seltenen Pflanzenarten weiter.

Laut einem Bericht bei buten un binnen, dem Bremer Regionalfernsehmagazin, gibt es aktuell vermehrt Schweinswale in der Weser und sogar auch in der Weser in der Innenstadt zu sehen. Ok, möglich ist das. Zumindest sind mir in den letzten Jahren immer häufiger tote Schweinswale aufgefallen. Ähnlich den Seehunden und den Kormoranen werden auch die Schweinswale den Fischschwärmen folgen.

Auch Beobachtungen auf der Webseite Projekte – Schweinswale e.V. (walschutz.org) lassen diesen Schluss zu. Leider habe ich nicht wirklich die Zeit, mich mehrere Tage am Weserufer zu verschanzen und nach Schweinswalen Ausschau zu halten. So schön ein Foto von schwimmenden Schweinswalen vor der Kulisse der Bremer Altstadt auch wäre. So werden es wohl eher Zufallssichtungen sein. Vielleicht klappt es zu den Schweinswaltagen in Wilhelmshaven vom 16.04.2022 – 23.04.2022 endlich lebende Schweinswale vor der Kamera zu haben. Mit Delfinen hat es ja im Herbst vor Dänemark auch spontan geklappt.

Arbeiten an der Webseite und am Blog

Hier kann ich mich kurz fassen: ich habe nicht viel gemacht. Aber: ich bin erfreut über die Zugriffszahlen! Sehr erfreut sogar! Seit dem Absturz zu Beginn der Coronakrise kann ich seit einigen Monaten immer mit besseren Zahlen rechnen. Irgendwie macht mich das schon stolz!

Grau, grauer, Januar - das war mein Januar 2022

[Update] Jetzt kann ich auch das Diagramm für die Zugriffszahlen nach liefern. Ich habe die Zahlen noch einmal kontrolliert. Das Ergebnis ist doch sehr erfreulich. Fast 163.000 eindeutige Besucher (unique visits) besuchten meine Webseite. Die meisten dieser Besucher kamen über Google. Bei den sozialen Netzwerken war es übrigens Facebook. Über Instagram dagegen kamen nur wenige User. Lege ich alle Besucher der Webseite zugrunde, dann haben 663 T Menschen meine Seite besucht. Fast 4 Mio meiner Seiten und Beiträge wurden 2021 aufgerufen. Rechnerisch sind das mehr als 332.000 Seitenaufrufe pro Monat. Vielen Dank an jeden einzelnen dafür!

Wasserschaden in der Wohnung

Positives kann ich über den Wasserschaden bei uns in der Wohnung berichten. Seit Mitte Januar sind die Arbeiten dazu vollends abgeschlossen. Die Wände und Böden sind wieder trocken, es wurde frisch gemauert, tapeziert und gemalert. Unser Vermieter (bzw. dessen Versicherung – deren Beiträge wir als Mieter ja auch zahlen) darf sich über eine entsprechende Rechnung unsererseits freuen. Die Arbeiten zur Behebung des Wasserschadens haben wir dann auch gleichzeitig als Anstoss zu weiteren Maler- und Tapezierarbeiten genutzt. Aktuell können wir nun alles langsam wieder an den gewohnten Platz stellen. So wird dann demnächst wohl auch Waldesruh wieder freigeräumt. Aber dann hört es bestimmt in Bremen auf zu regnen und man kann wieder mehr draussen sein. Irgendetwas ist ja immer :-)

Wir lesen voneinander! Ich wünsche euch einen nicht ganz so grauen Februar. Wenn möglich, natürlich mit Sonne und noch etwas Schnee. Und sollte das Wetter so weitergehen wie im Januar? Dann könnt ihr trostreich zur Kenntnis nehmen, dass der Februar nur 28 Tage hat. Macht das Beste draus!

 

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