Gelingt die Rettung von Weihnachten?

Gelingt den Waldesruhern die Rettung von Weihnachten? Viel Zeit haben sie nicht mehr! Und es gibt noch viel zu tun!

Die Weihnachtsgeschichte 2016 …

Was bisher geschah: Eine Woche Weihnachten in Waldesruh war bereits vorüber. Ein Sturm kündigte sich am Vorabend an. Der Weihnachtsmarkt wurde deswegen gesichert und alle suchten die schützenden Unterkünfte auf. Nachts wütete der Sturm bis in den Morgen hinein. Am Morgen danach erwachte Förster Grünrock  und entdeckte ein paar Rentiere auf seinem Hof. Um Hilfe zu erhalten, eilte der Förster zu Dr. Bendig. Zur gleichen Zeit fanden Tante Rukolla und ihr Mann etliche herumliegende Geschenke auf ihrer neuen Terrasse. Was war geschehen? Während Dr. Bendig dem verletzten Rentier zu Hilfe eilte, fuhr Förster Grünrock in den Wald, um nach den dortigen Sturmschäden zu schauen. Aber dort fand er neben dem umgestürzten Baum nur viele herumliegende Geschenke.

Nachdem der Förster wieder abfuhr, kamen einige der Waldesruher Kinder an den Ort des Geschehens. Sie fanden den Schlitten des Weihnachtsmannes und schließlich den verletzen Weihnachtsmann. Die Kinder erkannten, daß sie dem Weihnachtsmann helfen mußten.  Allerdings brauchten sie dazu die Hilfe der Erwachsenen. Doch diese konnten den Weihnachtsmann nicht sehen. Tante Rukolla hatte aber wieder einen guten Ratschlag parat. Alle sollten sich an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit erinnern. So konnten auch die Erwachsenen den Weihnachtsmann erblicken und ihm helfen.

Also wurde der Weihnachtsmann zum Forsthaus gebracht, wo er erst einmal eine kräftige Hühnersuppe erhielt. Wieder einigermaßen bei Kräften, erzählte er den Waldesruhern, was ihm in der Sturmnacht passiert ist. Die Waldesruher beginnen mit der Schlittenreparatur. Dabei tauchen aber neue Probleme auf: eines der Rentiere wird auf längere Zeit ausfallen, viele Geschenke sind spurlos verschwunden und schließlich fliegt der reparierte Schlitten gar nicht. Die Waldesruher sind mit ihrem Wissen aber noch nicht am Ende. Kann Harry Potter helfen?

Zwischenzeitlich wurde im Rathaus ein provisorisches Weihnachtsmannbüro eingerichtet. Harry Potter schickte die Eule Rosalie mit Hilfe und einem Brief zurück.

… und hier eine neue Folge


Und nun die Fortsetzung:
 Genau zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende setzte Förster Grünrock die Säge an der tausendjährigen Eibe an. Nichts ungeplantes sollte diesen, für die Rettung von Weihnachten wichtigen Schritt verhindern. Vorher hatte der Förster extra noch mehrere Male die Säge persönlich geschärft.

Ritsche ratsche fraß sich die Säge durch das Holz. Rotfarbene Sägespäne bedeckten bald den Boden. Es dauerte nicht lange, und der Ast der Eibe fiel zu Boden. Nun noch genau Maß angezeichnet und zurechtgesägt.

Wird der Schlitten fliegen?

Kaum war das geschehen, bestreute Susi Bendig das Holz mti dem Feenstaub von Harry Potter. Gespannt warteten alle, was passieren würde. Es passierte aber nichts … „Ich sagte es doch …“ brummte Bertram Baumeister wieder.  Aber er verstummte sofort, als er die Blicke der Kinder sah. „… aber wir bauen das Stück Holz zur Sicherheit doch noch ein!“

Alle gingen zurück zum Schlitten. Das Holz war fix eingebaut und der Weihnachtsmann setzte sich auf den Schlittenbock. Alle drückten die Daumen und schlossen die Augen. Tuck tuck tuck .. brummmm … machte es und ein fast vergessener Geruch stieg allen in die Nase. Der Weihnachtsmann hustete sogar.

Alle öffneten die Augen. Der Schlitten schwebte unter einer blauen Abgaswolke knapp einen halben Meter über dem Boden. „Jupp, ich habe sicherheitshalber den alten Trabbimotor vom Förster mit eingebaut!“ freute sich Bertram Baumeister. „Sicher ist sicher und der funktioniert ja noch. So kann der Weihnachtsmann wenigstens mit dem Schlitten nach Hause fliegen und ihn vor dem Heiligen Abend noch richtig reparieren.“

Der Weihnachtsmann drehte den Zündschlüssel vom Schlitten wieder zurück. Doch der Schlitten blieb in der Luft. „Hurra, es funktioniert. Der Schlitten fliegt von allein!“ alle freuten sich und jubelten. Das Wichtigste zur Rettung von Weihnachten wurde erledigt.

Auch von den Waldtieren gibt es Hilfe

Förster Grünrock holte die Rentiere. Leider war das eine verletzte Rentier immer noch nicht flugfähig. Aber auch hier erhielten die Waldesruher unverhofft Hilfe! Unter den Tieren des Waldes hatte es sich ebenfalls herumgesprochen, daß der Weihnachtsmann Hilfe zur Rettung von Weihnachten benötigte. Und so dauerte es gar nicht lange und einer der jungen Rothirsche aus dem Revier meldete sich freiwillig für das Abenteuer.

Förster Grünrock schaute etwas verwirrt. So kannte er „seine“ Tiere gar nicht. Aber zur Weihnachtszeit geschehen auch in Waldesruh einige wundersame Dinge. Und als Tante Rukolla ihn an den Arm fasste, wußte er, daß er nicht träumte. Bereitwillig stellte sich der junge Rothirsch mit den Rentieren in das Geschirr des Schlittens.

Der Weihnachtsmann zündete wieder den Motor. Wieder knatterte der Schlitten und die bekannte blaue Abgaswolke stieg empor. Die Rentiere und der Rothirsch aus Waldesruh zogen leicht an und tatsächlich. Der Schlitten bewegte sich! Der Weihnachtsmann stellte den Motor aus und der Schlitten glitt langsam über die Bäume des Nationalparkes und den alten Steinbruch hinüber in den Ort zur Spielzeugwarenmanufaktur.

Auf zur Spielzeugwarenmanufaktur

Die Kinder, Tante Rukolla, der Förster und alle anderen, die dem Weihnachtsmann an der Forsthütte geholfen hatten, rannten so schnell sie konnten hinterher. Als der Schlitten sich vor der Manufaktur herabsenkte, trafen sie fast zeitgleich ein. Die anwesenden Urlauber und Touristen staunten nur und klatschten Beifall. Bestimmt dachten sie, daß dies eine weitere Attraktion der Waldesruher bei Weihnachten in Waldesruh ist.

Diese Tarnung geschickt ausnutzend, verteilte der wirkliche Weihnachtsmann ein paar Geschenke. Währenddessen fuhren die Waldesruher den Schlitten in den Hof der Manufaktur. Hier vor den Blicken der Besucher verborgen, konnte die Beladung mit den Weihnachtsgeschenken aus Waldesruh erfolgen.

Bis in den späten Abend hinein dauerte es, die vielen Pakete und Päckchen und  Säcke und Säckchen in den Schlitten zu laden und zu verstauen. Als die Waldesruher und der Weihnachtsmann endlich damit fertig waren, strahlten alle. Zwar waren auch alle geschafft und dem dicken Bernd fielen auch schon fast die Augen zu.

Gelingt den Waldesruhern die Rettung von Weihnachten?

Aber wieder einmal hatten es die Waldesruher geschafft: die Rettung von Weihnachten ist gelungen. Der Weihnachtsmann kann mit seinem Schlitten (wenn auch mit Hilfe eines Trabbimotors) wieder fliegen und der Bescherung aller artigen Kinder steht nichts im Wege.

Fröhlich umarmte der Weihnachtsmann seine Helfer. „Seht ihr, man muß nur an etwas glauben, dann wird alles gut!“ schmunzelte er. „Aber nun muss ich langsam Abschied nehmen, Weihnachten naht und ich habe noch eine Menge zu tun. Vielen Dank an euch alle!“ 

Doch allzu schnell wollten die Waldesruher ihren Gast nicht fliegen lassen. Tante Rukolla holte noch für jeden eine Runde vom Waldesruher Bitterblubber und gemeinsam stießen sie alle auf das Erreichte an. Auch die Kinder durften ausnahmsweise heute einmal vom Kräuterlikör trinken.

Der Weihnachtsmann drückte noch einmal alle und holte aus seinem Schlitten noch ein Andenken für jeden der Helfer heraus. „Passt gut auf mein Rentier auf!“ rief er allen zu und stieg in den Schlitten. Mit dem schon bekannten Knattern und der blauen Wolke hob der Schlitten vom Hof ab.

Müde, aber glücklich!

Die Waldesruher standen da und winkten dem Schlitten zu. Dieser stieg höher und höher und verschwand schließlich in den Wolken.

Müde aber glücklich, zeigten sich die Waldesruher erleichtert, daß ihnen die Rettung von Weihnachten gelungen ist. Förster Grünrock wird das Rentier mit zu sich in die Forsthütte nehmen und gibt ihm ein Dach über den Kopf geben.

Müde und glücklich gehen alle nach Hause und  schlafen auch schnell ein. Die letzen Tage und Stunden waren ereignisreich. Aber es hat sich gelohnt!

Frohe Weihnachten aus Waldesruh wünschen alle Waldesruher!

PS: Wenn ihr zu Weihnachten ein Knattern am Himmel hört, könnte es der Weihnachtsmann sein, der mit seinem Schlitten gerade über euer Dach fliegt.

Gelingt die Rettung von Weihnachten?

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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