Letzte Aktualisierung am 25. März 2020

Im fast vergangenen Winter ist Förster Grünrock auf die Spuren eines Luches gestoßen. Wie es scheint hält sich dieses Tier immer noch in der Gegend auf. Gesichtet hat es der Förster zwar noch nicht, jedoch gibt es immer wieder Anhaltspunkte, dass diese prächtige Katze hier immer noch lebt.

Immer wieder findet man dessen Spuren an den Rabenklippen oder Überreste eines gerissenen Rehs oder Wildschweines. Letzte Nacht hat der Förster sogar das Rufen des Luchses hören können. Darüber ist er sehr erfreut – zeigt dies doch, dass sich der Luchs hier wohlfühlt und einen Artgenossen sucht. Das Gebiet um die Rabenklippen ist für diese Großkatze sehr gut geeignet. Es ist abgelegen und ruhig und bietet zudem mehrere Versteckmöglichkeiten und auch Höhlen zur Aufzucht von Jungtieren.

Darüber, dass der Luchs die ebenfalls hier heimischen Wildkatzen gefährden könnte, sorgt sich der Förster nicht. Die Wildkatze hat ihr Revier nicht an den Rabenklippen und sie würde ihrem großen Vetter schon aus dem Weg gehen. Der Förster überlegt jetzt, ob er im Nationalparkhaus mit Hilfe der Waldesruher Schule eine Sonderausstellung über diese große deutsche Katze gestalten wird.