Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert:

Der kapitale 24-Ender Hubertus ist irritiert. Eigentlich müsste es bei ihm schon zur Gewohnheit geworden sein. Jedes Jahr Ende Februar beginnt sein Geweih zu wackeln und schliesslich fällt es ganz ab.

Immer erst die linke Stange und dann die rechte. Zu dieser Zeit torkelt er immer durch den Wald, als ob er zuviele überreife Früchte gefressen hätte und der Alkohol ihm das Gehirn vernebelt.

Es dauert dann eine Weile, bis er sich daran gewöhnt hat. Doch schon bald wächst sein Geweih immer um ein kleines Stückchen grösser nach. Förster Grünrock hat die ganzen Jahre die Abwurfstangen von Hubertus gesammelt und in seinem Forsthaus ausgehängt.

Jedenfalls so ganz nackt ohne Kopfschmuck – das ist für den alten Hubertus zu viel. Er mag sich so nicht seinen Rotwilddamen zeigen und zieht sich lieber in das Dickicht zurück. Dort ist er allein und keiner lacht ihn aus!