und auch das Rotwild kommt schon einmal vorbei, um nach dem rechten zu schauen.Zur Zeit finden die Rehe, Wildschweine und auch die Hirschfamilie von Hirsch Hubertus noch genügend zum Satt werden im Wald, auf den Wiesen und Feldern von Waldesruh.

Jedoch ändert sich diese Situation mit zunehmender geschlossener Schneedecke.

“Je höher und dichter die Schneedecke ist, desto schwieriger wird es für die Tiere an die Pflanzen heranzukommen. Und wenn der Schnee dann noch gefroren ist, verletzen sich die Tiere sehr leicht ihre Läufe.” erzählt Förster Grünrock den Kindern, mit welchen er unterwegs im Wald ist.

“Um die Tiere über den Winter zu helfen, haben die Forstarbeiter Futterraufen angelegt. Später werden dann auch noch einzelne Waldwege geschoben, damit die Tiere auf dem Wegen zu den Raufen nicht in den Schnee einbrechen.” Der Förster hat sich mit den Kindern verabredet, um nach den Futterraufen zu schauen und diese eventuell zu reparieren. Ab und zu passiert es, das eine Holzlatte morsch wird oder das Dach der Raufe beschädigt ist.

Bei dieser Gelegenheit zeigt der Förster den Kindern auch die Spuren und Fährten der einzelnen Tiere. Auch an ihren Hinterlassenschaften kann man erkennen, welche Tierart hier im Revier leben tut. Hinterlassenschaften – da fangen die Mädchen an zu kichern. Forschtrat Tobi meinte dazu nur: “In der Jägersprache heisst das Losung. Auch Tiere müssen eben mal gacken gehen. Was kichert ihr da so?”

An jeder kontrollierten Raufe hinterlassen die Kinder schon einmal ein paar Äpfel, damit die Tiere auch jetzt schon wissen, dass es hier im Winter Heu und andere leckere Sachen zum Fressen geben wird.