Förster Grünrock erzählt: Von der Brunft des Damhirsches

Die Brunft des Damhirsches kann auch in Waldesruh wunderbar beobachtet werden. „Nachdem der Rothirsch abgebrunftet hat, wie der Jäger sagt, fängt jetzt langsam die Paarungszeit der Damhirsche an“, erzählt Förster Grünrock der kleinen Wandergruppe, welche er soeben am Schmugglerweg getroffen hat.

Das Damwild ist nach dem Rotwild die grösste Hirschart, welche in unseren Wäldern vorkommt. Ursprünglich kommen diese imposanten Tiere mit dem gepunktetem Fell aus Vorderasien. Sie wurden in Mitteleuropa schon von den Römern eingebürgert. Im Mittelalter wurden diese Hirsche mit dem charakteristischem Schaufelgeweih gerade von den Landesherren als weiteres jagdbares Wild eingeführt.

„So ist wahrscheinlich auch der Damhirsch zu uns gekommen,“ freut sich der Förster. „Seit mehr als fünfzig Jahren haben wir hier schon eine gesunde Population dieser Tiere und es hat sich auch ein fester Brunftplatz gebildet, der von den Tieren gern besucht wird.“

Im Gegensatz zum Rotwild ist das Damwild eher tagaktiv und kann leichter beobachtet werden. „Gerade die Damhirsche in der Hochbrunft vergessen ihre Umwelt völlig. Man kann sich den Tieren dann relativ leicht nähern.“

Bei der Brunft des Damhirsches kann man ebenso wie beim Rotwild das charakteristische Verhalten beobachten.

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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