Festwoche zum Bestehen 1080 Jahre Waldesruh

1080 Jahre Waldesruh wollen gefeiert werden! Vor 1080 Jahren wurde der Flecken Waldesruh das erste Mal urkundlich erwähnt. Aus diesem Anlaß beginnt im beschaulichen Örtchen eine Festwoche mit einem kunterbunten Programm für Jung und Alt.

Festwoche 1080 Jahre Waldesruh

Am 13. September 936 übereignete Kaiser Otto I. seiner Mutter neben einigen weiteren Ortschaften auch „drey Köllerfamielyen unweit der ruine der alten burg am bache mitsamt hütten und hausrat“. Diese Ortsangabe kann unzweifelhaft für den Ort Waldesruh angenommen werden. Die Schilderung des Baches und der Ruine können nachvollziehbar nur auf Waldesruh zutreffen.

Die Waldesruher wären keine Waldesruher, wenn sie dieses Jubiläum nicht feiern würden! Bereits am Freitag Abend gibt es die Gelegenheit bei Blasmusik im Festzelt in die Festwoche zu feiern.

Traditionelles Schmücken des Ortes

Die Festwoche beginnt dann bereits am Samstagmorgen mit dem traditionellen Ausfahren der Birken im Ort. Mit diesen jungen Bäumen werden die Straßen, Hauseingänge und die Toreinfahrten geschmückt. Das Ausfahren der Birken und deren Verwendung als Schmuck ist eine sehr alte Tradition. Birken vor dem Haus bedeuten Glück, Gesundheit und Wohlergehen für die hier lebenden Menschen und deren Vieh. Wie üblich wird das Ausfahren der Birken mit Blasmusik der Jagdhornbläser und einigen Flaschen vom Waldesruher Bitterblubber begleitet.

Ein kunterbuntes Programm für Jung und Alt

Am Sonntagabend startet dann um 20 Uhr die offizielle Festwoche mit einem kleinen Festakt und einem Höhenfeuerwerk.

Diverse Stände und Zelte sind im Ort aufgestellt und laden zum Verweilen, Basteln, Spielen und Speisen ein. Die Kaiser-Wilhelm-Ausstellung und die Spielzeugwarenmanufaktur haben an allen Tagen geöffnet. Im Rathaus wurde eine kleine Heimatstube für Besucher eingerichtet. Selbstverständlich wird auch das Nationalparkhaus und der Nationalpark in die Feierlichkeiten einbezogen.

Geführte Wanderungen und Lichtbildervorträge zur Geschichte und Natur bieten dem interessierten Zuhörer einen Einblick in unsere schöne Heimat. Es gibt wieder ausreichend Gelegenheit, mit der Museumseisenbahn zu fahren. Auch die Drachenglashöhle kann mehrmals täglich besichtigt werden.

Höhepunkt ist der Festumzug

Einer der Höhepunkte wird sicherlich der Festumzug am 13. September sein. Der Umzug startet in Wilhelmsbrunn und führt dann durch den Ort. Kurz hinter Waldesruh sich auf dem Parkplatz Richtung Friedrichrode wird er sich auflösen. In über fünfzig lebendig dargestellten Bildern stellen die Waldesruher und ihre Nachbarn und Freunde die wechselhafte Geschichte des Ortes dar. Startschuss für den Festumzug ist um 11 Uhr. Besucher haben überall die Gelegenheit, sich diesen Umzug anzusehen. Auch das regionale Fernsehen wird live den Umzug ausstrahlen.

Schon in der Vorbereitung der Festwoche zeigte sich Fräulein Krause von der Tourismusinformation beeindruckt vom Engagement aller Waldesruher. „Egal ob die Arbeiter aus dem Sägewerk, die Angestellten der WLG, die Jäger und Jagdhornbläser der Gemeinde, die Angler – einfach alle, egal ob jung oder alt, haben sich bereit erklärt und packen mit an. Das ist Waldesruh!“

Nun sind natürlich auch alle Urlauber, Touristen und Gäste eingeladen, zusammen mit den Waldesruhern 1080 Jahre Waldesruh zu feiern!

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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