Erste Spuren vom verschwundenen Rentier – Weihnachtsgeschichte Teil 5

Hatten die Männer erste Spuren vom verschwundenen Rentier gefunden? War etwas an den Gerüchten wahr, die durch Waldesruh geisterten?

Erste Spuren vom verschwundenen Rentier

Die Weihnachtsgeschichte 2017 …

Was bisher geschah: Die Waldesruher und ihre Gäste wollten am 2. Advent das Rentier vom Weihnachtsmann verabschieden. Dazu versammelten sich alle auf dem Waldesruher Weihnachtsmarkt. Lange warteten sie auf das Rentier. Doch das Rentier kam nicht. Aus Sorge lief Fräulein Krause zu Förster Grünrock. Im Forsthaus angekommen, machte sie eine erschreckende Entdeckung. Das Rentier war tatsächlich verschwunden. Fräulein Krause war total erschüttert. Doch schnell wurde klar, die Waldesruher mussten hier handeln.

Die Männer um Förster Grünrock suchten nach Spuren. Währenddessen übernahm Fräulein Krause die Organisation der Aufklärung. Mittlerweile geisterten die ersten Gerüchte durch Waldesruh.

… hier eine neue Folge

Und nun die Fortsetzung: Fräulein Krause und Tante Rukolla wunderten sich noch über die zugetragenen Gerüchte, als Förster Grünrock mit Egon Schulze, Wachtmeister Hoffmann und Edgar Ente in das Kaffee eintraten. Ihre Mienen waren schon etwas hoffnungsvoller als zu Beginn des Tages.

„Habt ihr erste Spuren gefunden?“ wollten die beiden Frauen und natürlich auch die Kinder und alle anderen Anwesenden wissen. „Ob man das bisschen erste Spuren nennen kann, weiss ich nicht.“ begann der Wachtmeister. Eher seien es erste Anhaltspunkte. „Wenn es nicht so traurig und brandeilig wäre, würde ich mich über die ganze Sache ja freuen. Endlich gibt es hier in Waldesruh wieder einmal eine anspruchsvolle Aufgabe für mich.“ 

Erste Spuren werden ausgewertet

Akribisch breitete Edgar Ente die gefundenen erste Spuren aus. Gewissenhaft hatte er alle Funde dokumentiert und fotografiert. „Hier sehen wir Spuren. Die sehen so aus, als ob es die Füsse von einem kräftig gebauten Mann sind. In deren Nähe fanden wir auch ein paar Reifenspuren. Aber für einen LKW sind die zu klein.“ erläuterte der Wachtmeister. Förster Grünrock fügte hinzu: „Da wo sich die Fussspuren und die Reifenspuren treffen, haben wir auch einige Haare und ein paar Blutspritzer gefunden.“

Alles zusammengenommen sah es so aus, als wäre das Rentier Opfer eines kaltblütigen Komplotts geworden. Dazu passen natürlich auch die Gerüchte, die aktuell durch den beschaulichen Ort Waldesruh geistern. Noch knapp eine Woche bis Weihnachten. Und es sah so aus, als ob das Rentier ermordet wurde. „Wir sollten die Hoffnung nicht verlieren. Aber wir sollten mit dem schlimmsten rechnen.“ erklärte der Wachtmeister.

„So schnell kriegen wir doch gar kein neues Rentier für den Weihnachtsmann“, begann der dicke Bernd zu weinen, „und das heisst, der Weihnachtsmann kann seinen Schlitten nicht fliegen und wir alle bekommen keine Geschenke.“ Die Sache war wirklich vertrackt. Tante Rukolla aber war wie immer zuversichtlich. Sie nahm den dicken Bernd in den Arm und tröstete ihn. „Auch Jungs dürfen mal weinen!“ sagte sie mit Blick auf Susi, die schon wieder anfing zu kichern.

Fräulein Krause übernimmt die Organisation

„Solange wir das Rentier nicht tot auffinden, solange haben wir noch Hoffnung, dass es lebt.“ warf Fräulein Krause ein. „Wir müssen es überall suchen. Und wir brauchen jede Hilfe dabei, die wir bekommen können.“ Unser Fräulein Krause bekam trotz ihres Schocks die organisatorische Oberhand wieder in den Griff.

Die Kinder sollten mit Egon Schulze zurück in den Ort gehen und die Waldesruher informieren. Den Förster Grünrock bittet sie, mit seinen Tieren zu reden, ob nicht eines von ihnen das Rentier gesehen hatte. „Reden? Wie soll ich mit den Tieren reden?“ wunderte sich der Förster. „Es ist Weihnachtszeit,“ warf Tante Rukolla ein. „Erinnere dich daran, was im letzten Jahr passierte!“. 

Gesagt, getan. Die Kinder, Egon Schulze und der Förster machten sich auf den Weg. Wachtmeister Hoffmann und Edgar Ente unternahmen eine weitere Spurensuche. Und auf den beiden Frauen lastete die gesamte Organisation. Beide setzten sich an das Telefon und informierten den Weihnachtsmann. Er war schliesslich einer der Hauptbetroffenen und sollte deshalb vor Ort sein.

Die große Suchaktion begann.

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Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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