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„Die Uhren gehen langsamer in Waldesruh“ hat der international anerkannte Stress- und Gesellschaftsforscher R. Aschmal Mailchecken festgestellt.

Der Gelehrte weilte zu einem Kurzurlaub in unserem beschaulichen Örtchen und war ganz begeistert von der Lebensart der Waldesruher.  Im Gespräch mit Edgar Ente, dem Reporter unseres Waldesruher Tagesboten, erklärt er, wie er auf diese Aussage kommt.

„Natürlich gehen die Uhren hier nicht langsamer, diese Aussage ist eher bildlich zu verstehen. Aber ich habe gemerkt, daß die Menschen hier noch im Einklang mit der Natur, untereinander und vor allem mit sich selbst leben. Sie sind einfach glücklich mit dem, was sie haben und was sie erlangen können, jagen aber nicht dem neuesten Handy oder dem dicken Auto hinterher. Auch Geld ist hier noch Mittel zum Zweck und kein Statussymbol.

Besonders beeindruckt hat mich aber die traditionelle und trotzdem offene Lebensweise. In Waldesruh werden die alten Traditionen hoch gehalten, sich aber neuen positiven Veränderungen nicht verschlossen.

Die Kinder können hier noch im Gegensatz zu Großstadtkindern die Natur erleben, im Garten noch sehen, wie das Gemüse wächst, welches dann auf ihrem Teller als Lebensmittel landet. Die Eltern haben noch Zeit und sind noch vor Ort für ihre Kinder. Auch das Leben in der Gesellschaft des Ortes ist nicht ICH-bezogen wie es aktuell sonst der Fall ist.

Drogen, Kriminalität, Stress, Müll, Lärm, übermäßiger Konsum – nichts von diesen negativen Errungenschaften ist hier wahrnehmbar. Es bleibt wünschenswert, daß sich viele dieses Örtchen ansehen und die Ideen von hier mit zu sich nach Hause nehmen.“

Er selbst wird auf jeden Fall gern wieder einmal nach Waldesruh zurückkehren und abzuschalten. Vorstellbar wäre für ihn aber auch, hier einmal eine Fachtagung zu diesem Thema abzuhalten.