Die grosse Suchaktion – Weihnachtsgeschichte Teil 6

Die Waldesruher müssen eine grosse Suchaktion starten. Nur so hoffen sie, etwas über den Verbleib des Rentieres zu erfahren.

Die grosse Suchaktion

Die Weihnachtsgeschichte 2017 …

Was bisher geschah: Die Waldesruher und ihre Gäste wollten am 2. Advent das Rentier vom Weihnachtsmann verabschieden. Dazu versammelten sich alle auf dem Waldesruher Weihnachtsmarkt. Lange warteten sie auf das Rentier. Doch das Rentier kam nicht. Aus Sorge lief Fräulein Krause zu Förster Grünrock. Im Forsthaus angekommen, machte sie eine erschreckende Entdeckung. Das Rentier war tatsächlich verschwunden. Fräulein Krause war total erschüttert. Doch schnell wurde klar, die Waldesruher mussten hier handeln.

Die Männer um Förster Grünrock suchten nach Spuren. Währenddessen übernahm Fräulein Krause die Organisation der Aufklärung. Mittlerweile geisterten die ersten Gerüchte durch Waldesruh. Es wurden erste wichtige Spuren gefunden. Nach deren Auswertung wurde beschlossen, eine grosse Suchaktion vorzunehmen.

… hier eine neue Folge

Und nun die Fortsetzung: Ortsvorsteher Egon Schulze eilte mit den Waldesruher Kindern Susi Bendig, dem Forschtrat Tobi und dem dicken Bernd zum Weihnachtsmarkt am Rathaus. Hier vergnügen sich alle Waldesruher mit ihren Gästen. Vom Erkerfenster des Rathauses dringt weihnachtliche Musik über den Platz. Plötzlich wird die Musikschleife unterbrochen und aus den Lautsprechern klingt ein lautes Knistern und Hüsteln. „Hallo liebe Gäste und liebe Waldesruher! Hier spricht Egon Schulze als Ortsvorsteher. Wir haben ein Problem!“ 

Über die Lautsprecher erklärt Egon Schulze den Gästen, was passiert ist und was die Waldesruher nun unternehmen wollen. Viele Gäste lachen und freuen sich. „Das ist aber eine tolle Überraschung.“ freut sich auch die Urlauberin Dr. Angel Amerkel„Das ist ja mal ein ganz anderer Weihnachtsmarkt.“ Offensichtlich hält der überwiegende Teil der Gäste die Ansprache für ein besonderes Event von Weihnachten in Waldesruh. Weihnachtsmänner und fliegende Rentiere gibt es doch nur im Märchen und für die Kinder.

Trotzdem machen alle mit und fangen mit der Suche an. Auf dem Weihnachtsmarkt und im ganzen Ort schauen die Waldesruher und ihre Gäste nach dem Rentier. Jeder Strohballen wird umgedreht, hinter jedem Stand wird nachgeschaut. Ein ganz verwegener Gast möchte sogar auf den Weihnachtsbaum klettern. Nur im letzten Moment kann ihn der Gemeindebrigadier Bertram Baumeister von seinem Vorhaben abhalten.

Förster Grünrock erfährt bei seiner Suchaktion ein grosses Geheimnis

Förster Grünrock hat etwas mehr Probleme mit seiner Aufgabe. Er soll mit „seinen“ Tieren reden, ob diese etwas vom Rentier erfahren hätten. Nun kennt er zwar „seinen“ Wald und  „seine“ Tiere, aber mit denen reden? Er kann zwar ihr Verhalten deuten, aber reden? Andererseits hat er ja selbst erfahren, dass man mit dem richtigen und festen Glauben an etwas einiges erreichen kann. Warum auch in dieser Angelegenheit dann nicht?

Zur Sicherheit nimmt er noch ein Fläschchen vom Waldesruher Bitterblubber zu sich. Man kann ja nie sicher genug sein. Und so ein Bitterblubber wirkt ja manchmal Wunder. Dann macht er sich schon auf den Weg. Er weiss, wo er „seine“ Tiere findet. Und so trifft er sie alle in der Nähe des Nationalparkhauses: den Hirsch Hubertus, den Keiler Hadrian, den Rehbock Weißzack und wie sie alle heissen. Und Förster Grünrock glaubt es kaum. Er kann tatsächlich mit den Tieren reden. Und sie reden mit ihm!? Das klingt schon etwas verrückt. Doch wir dürfen nicht vergessen, wir sind hier in Waldesruh und ausserdem ist es die Zeit der Weihnacht.

Nachdem der Förster sein Anliegen vorgebracht hat, ziehen sich die Tiere zu einer kurzen Beratung zurück. Schliesslich taucht Hirsch Hubertus wieder auf. „Lieber Förster, Waldesruh ist auch unsere Heimat. Deshalb werden wir euch Waldesruhern helfen. Wir werden den Rat der Waldtiere einberufen und uns an der grossen Suchaktion beteiligen. Jedes Tier in seinem Lebensraum. Aber wir haben eine Bedingung: du darfst niemanden erzählen, dass wir Tiere euch Menschen verstehen und mit euch reden können. Das wäre schlecht für uns Tiere. Der Mensch verbreitet soviel Unglück!“

Förster Grünrock war schon immer ein Freund der Natur, der Tiere und der Pflanzen. So willigt er nur allzugern ein. Und er nimmt sich fest vor, auch in Waldesruh noch mehr für ein glückliches Zusammenleben von Natur und Mensch zu sorgen. Unser Förster ist glücklich, dass er ein weiteres Geheimnis „seiner“ Tiere erfahren hat. Aber er wird dieses Geheimnis sicher behüten.

Währenddessen gehen Wachtmeister Hoffmann und Edgar Ente mit kriminalistischem Spürsinn dem Verschwinden des Rentieres nach. Und Fräulein Krause und Tante Rukolla haben bereits mit dem Weihnachtsmann geredet. Was dabei alles herausgekommen ist, das lest ihr in der nächsten Folge.

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Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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