Die Folgen des Sturms und der Nacht

Am Morgen darauf konnte man die Folgen des Sturms und der Nacht erblicken. Doch erst einmal mußte Förster Grünrock wach werden.

Was bisher geschah: Eine Woche Weihnachten in Waldesruh war bereits vorüber. Ein Sturm kündigte sich am Vorabend an. Der Weihnachtsmarkt wurde deswegen gesichert und alle suchten die schützenden Unterkünfte auf. Nachts kam der Sturm und wütete bis in den Morgen hinein.

Und nun die Fortsetzung: Die Sonne schien am Morgen durch das Fenster mitten hinein in das Gesicht des noch schlafenden Förster Grünrocks. Die Strahlen der Sonne kitzelten ihn in der Nase, so daß er leicht niesen mußte. Dadurch wurde der Förster auch wach.

Die Folgen des Sturms und der Nacht

Er erinnerte sich an den gestrigen Abend und die vergangene Nacht. Konnte man die Folgen des Sturms sehen? Beim Aufstehen warf er einen Blick durch das Fenster hinüber in den Wald. Wie er befürchtet hatte, war ein Baum entwurzelt und lag quer über den Waldweg. Das war dann auch wohl das Krachen, welches er gehört hatte. Da wird der Förster den Waldarbeitern bescheid geben müssen, damit sie den Weg wieder freiräumen und die weiteren Folgen des Sturms beseitigen können.

Unruhig kratzte bereits Jagdhund Bodo an der Haustür. Förster Grünrock öffnete ihm die Tür und wie ein Blitz war Bodo bereits auf dem Hof des Forsthauses. Der Förster schloß die Haustür und hörte Bodo vom Hof her bellen. Egal, jetzt erst einmal in das Bad und dann frühstücken. Schließlich geht man nicht mit leeren Magen zur Arbeit oder in den Wald.

Ausgiebig stellte sich der Förster unter die warme Dusche. Als er fertig war, trocknete er sich ab und ging in die Küche, um für sich Frühstück zu machen. Er füllte Wasser für seinen Kaffee in die Maschine und blickte er hinaus in den Hof. Mit einem Scheppern fiel die Glaskanne auf den Boden und zerschellte in tausend kleine Glasstücke.

Was ist denn das?

Mit offenem Mund starrte der Förster auf den Hof. Waren da …. ? Nein, das können unmöglich … ? Es gibt hier in Waldesruh keine … ! Träumte er oder war es eine optische Täuschung … ?

Der Förster rieb sich die Augen und beugte sich hinunter zum Wasserhahn. Mit den Händen schaufelte er sich kaltes Wasser in das Gesicht. Als er sich wieder aufrichtete, erkannte er, daß er sich nicht geirrt hatte. Auf seinem Hof sah er tatsächlich ein paar Rentiere. Und sein Bodo lief im Kreis um die Tiere herum und bellte und bellte.

Wahrhaftig, lebende Rentiere! Und eines schien zu humpeln. Der Förster konnte doch kein Tier leiden sehen! Schnell rannte er auf den Hof hinaus und pfiff Bodo zurück. Dieser hörte auch sofort und kam zum Förster.

Langsam ging der Förster an die Rentiere heran. Diese schauten etwas ängstlich zu ihm herüber. Doch sie liefen nicht fort. Im Gegenteil: der Förster konnte das humpelnde Rentier sogar berühren. Vorsichtig tastete er das Bein des Tieres ab. Es schien nichts gebrochen zu sein.

Förster Grünrock öffnete das Tor zur Scheune. Mit Heu versuchte er die Rentiere hinein zu locken. Nach kurzer Zeit merkten die Rentiere wohl, daß der Förster es gut mit ihnen meint. Schnell gingen sie in die Scheune und legten sich in das frische Stroh. Der Förster brachte den Tieren noch etwas Heu, welches sie dankbar annahmen.

Förster Grünrock braucht Hilfe

Vom Streß der Nacht erschöpft, schliefen die Rentiere bald ein. Was sollte der Förster nun machen? Wie kamen die Rentiere überhaupt hier her? Waren sie aus einem Tierpark ausgebrochen? Spontan dachte Förster Grünrock vor allem daran, dem kranken Rentier zu helfen. Also schnappte er sich sein Moped und fuhr zu Doktor BendigVielleicht konnte sie ihm und auch dem kranken Rentier helfen?

Fortsetzung folgt …

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

2 Replies to “Die Folgen des Sturms und der Nacht”

  1. ich denke, die Rentiere werden geschlachtet, auf dem Weihnachtsmarkt gibt es bald Rentier am Spieß und der Grünrock bekommt dann sein Frühstück zum Abend

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