„Waldesruher Höhen“ ist angelaufen. Der Antrag wurde vom Ortsschaftsrat an die Landesregierung geschickt. Hier ist nun das offizielle Verfahren zur Unterschutzstellung des einzigartigen Waldlebensraumes eröffnet worden.

Gleichzeitig haben sich die Nachbargemeinden wohlwollend für die Waldesruher Pläne ausgesprochen, zwei der drei Nachbargemeinden wollen sogar Flächen in den zu gründenden Park mit einbringen.

Die Kommunalpolitiker erhoffen sich von einem Nationalpark in der Region ein Anwachsen der Besucherzahlen, welcher auch für positive Entwicklungen im Fremdenverkehr sorgt. Vorraussetzung ist jedoch die Entwicklung eines sanften Tourismus. „Bettenburgen wollen und brauchen wir bei uns nicht“ verlautete Egon Schulze auf Nachfragen der überregionalen Presse.

Das Verfahren wurde auf Drängen des Ortes Waldesruh eröffnet, da durch die geplante Bebauung des Mühlenberges eine Zerstörung der heimatlichen Natur und des traditionellen Gemeinsinnes der Einwohner befürchtet wird.