Der Weihnachtsmann kommt nach Waldesruh – Weihnachtsgeschichte Teil 9

Fräulein Krause hatte es wieder einmal geschafft. Der Weihnachtsmann kommt nach Waldesruh.

Der Weihnachtsmann kommt nach Waldesruh - Teil 8 der Weihnachtsgeschichte aus Waldesruh

Die Weihnachtsgeschichte 2017 …

Was bisher geschah: Die Waldesruher und ihre Gäste wollten am 2. Advent das Rentier vom Weihnachtsmann verabschieden. Dazu versammelten sich alle auf dem Waldesruher Weihnachtsmarkt. Lange warteten sie auf das Rentier. Doch das Rentier kam nicht. Aus Sorge lief Fräulein Krause zu Förster Grünrock. Im Forsthaus angekommen, machte sie eine erschreckende Entdeckung. Das Rentier war tatsächlich verschwunden. Fräulein Krause war total erschüttert. Doch schnell wurde klar, die Waldesruher mussten hier handeln.

Die Männer um Förster Grünrock suchten nach Spuren. Währenddessen übernahm Fräulein Krause die Organisation der Aufklärung. Mittlerweile geisterten die ersten Gerüchte durch Waldesruh. Es wurden erste wichtige Spuren gefunden. Nach deren Auswertung wurde beschlossen, eine grosse Suchaktion vorzunehmen. Diese wurde dann auch organisiert. Sogar die Waldtiere helfen den Waldesruhern dabei. Förster Grünrock entdeckte dabei ein grosses Geheimniss.

Mit kriminalistischem Spürsinn arbeiten Edgar Ente und Wachtmeister Hoffmann an der Lösung des Falles. Dabei kristallisieren sich drei Hauptverdächtige heraus. Nach einer Zeugenvernehmung waren die beiden auch nicht schlauer. Wer war nur der Täter? Zwischenzeitlich hatte Fräulein Krause den Weihnachtsmann dazu überreden können, unplanmässig nach Waldesruh zu kommen.

… hier eine neue Folge

Und nun die Fortsetzung: Es war Fräulein Krause nicht leicht gefallen, den Weihnachtsmann zu bewegen nach Waldesruh zu kommen. Sein Terminkalender war jetzt kurz vor Weihnachten besonders voll. Es gab noch viel zu tun, bevor alle Kinder am Weihnachtstag ihre Bescherung erleben konnten. Aber dieses Jahr war ja noch gar nicht sicher, ob es überhaupt eine Bescherung gab!

Das Rentier war immer noch nicht gefunden. So hatte der Weihnachtsmann kurzfristig seinen Sekretariatselfen mit seiner Stellvertretung beauftragt und ist nach Waldesruh geflogen. Dank des modernen Hochgeschwindigkeitsschlittens mit dem immer noch vom letzten Jahr eingebauten Trabbimotor ging das auch in ein paar Minuten.

Um unnötige Irritationen unter den Urlaubern zu vermeiden, hatte sich der Weihnachtsmann entschlossen, etwas entfernt vom Ort im Wald zu landen. Von hier konnte er leicht zu Fuss zur Rukollamühle gelangen. Dort angekommen, liess er sich die aktuelle Lage von unserem Fräulein Krause schildern. Während dessen genoss er den Waldesruher Cappuccino mit Bitterblubber, den Tante Rukolla ihm zubereitet hatte.

Der Weihnachtsmann sieht keine Alternative als Ersatz für das Rentier

Die Lage war ernst. Im letzten Jahr hatte der Weihnachtsmann die Geschenke nur mit Verspätung zu allen Kindern bringen können. Der für das Rentier eingesprungene Hirsch hatte zwar sein bestes getan, aber er war eben kein magisches Rentier vom Weihnachtsmann. Diesen Stress wollte er dem Hirsch nicht mehr zumuten. Fräulein Krause wurde wieder betrübter. Also musste das Rentier gefunden werden oder Weihnachten fiele aus. Es gab wohl nur diese zwei Möglichkeiten. Der Weihnachtsmann nickte.

Zwischenzeitlich brachte Egon Schulze auch keinen besseren Nachrichten in die Rukollamühle.  Die noch immer suchenden Waldesruher hatten bis jetzt noch keine Spur vom vermissten Rentier gefunden. Dennoch gaben sie die Suche nicht auf. Wieder und wieder wurden alle Keller, Dachböden und Anbauten durchsucht.

Auch die Waldesruher Tiere konnten bisher unserem Förster Grünrock keine Erfolgsmeldung überbringen. Nahezu alle sind aus ihren Lebensräumen ohne die Spur des Rentieres vom Weihnachtsmann zurückgekehrt. Nur die Waldesruher Kurzohrmaus ist noch nicht von ihrer Suche zurückgekehrt. Für das Weihnachtsfest sieht es wirklich düster aus …

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Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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