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Im nordwestlichen Teil der Gemarkung befindet sich der sogenannte Mühlenberg. Dieser Berg wird im unteren Drittel vom Mühlenbach zerschnitten. Der Mühlenberg ist bewachsen mit herrlichen Mischwäldern, hauptsächlich Buche und Eiche. Hier hat in einer alten Eiche auch der Schwarzstorch sein Nest.

Lichtungen durchbrechen den dunklen, nahezu noch urwüchsigen Wald und lassen das Sonnenlicht bis zum Boden durchdringen. Auf diesen Waldwiesen wachsen unzählige Orchideen und andere Waldblumen. Überall kann man Beeren und Pilze sammeln.

Tagsüber ist der Wald von den Stimmen unzähliger Waldvögel erfüllt. Nachts gleitet auf lautlosen Schwingen ein Uhu durch das Geäst. Durch das Unterholz bahnen sich oft Wildschweine, Hirsche und Rehe ihre Wildwechsel. Besondere Eindrücke bietet der Wald im Herbst zur Hirschbrunft.

Ein Wanderweg führt über die Höhe kommend über den Mühlenbach an der Rukolla-Mühle vorbei hinunter in die Ortschaft.

Von der Höhe bietet sich dem Wanderer eine atemberaubende Sicht hinunter in das Tal. Blickt er in Richtung Süden sieht er den malerischen Ortskern von Waldesruh. In Richtung Norden fällt sein Auge auf weite mit Wald bestandene Höhen und in der Ferne sieht er die Kirchturmspitzen der Kreisstadt.

Während der Wanderung, wenn der Wind vom Ort her weht, kann er aus dem Tal das Kreischen der Sägen vom Sägewerk hören. Ansonsten hört er nur die Natur und das Rauschen des Mühlenbachs.