Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Tiere und Natur. Ich lernte den Beruf eines Forstfacharbeiters und wollte später Förster werden.

Gelandet bin ich im Büro einer Logistikfirma. Geblieben ist das Interesse an der Natur, die Mitgliedschaft in einem Naturschutzverein und der Wunsch etwas zum Erhalt unserer Natur und Umwelt beizutragen.

„Wir alle lieben es, Wirtschaft und Industrie für die Fehlentwicklungen auf unserem Planeten verantwortlich zu machen. Aber wir befinden uns im Irrtum: Wir selbst sind die Bösen.“ sagte der Dokumentarfilmer John Webster in seiner Dokumentation „Kein Öl mehr! – Übung für den Ernstfall“ (Finnland 2008).

Gestern abend lief unter anderen diese Doku wieder einmal im Fernsehen und war mehr oder weniger der Auslösefaktor für dieses Blog. Wir leben in einer Zeit, in der es uns so gut geht wie nie zuvor (meinen wir) – wir können kaufen was und wann wir wollen; reisen wohin wir wollen; denken und sagen was wir wollen. Wir sind frei in unseren Gedanken und unserem Handeln.

Aber gleichzeitig haben wir mit Problemen zu kämpfen, die wir vorher so gar nicht kannten und deren Auswirkungen noch lange nicht abzusehen sind: Klimakatastrophen, Überfischung der Meere, unsichere Lebensmittel, Atomkatastrophen.

Diese gesamt besehene ökologische Katastrophe bedroht vielleicht nicht unser eigenes Leben oder das unserer Kinder direkt, jedoch werden Klimaveränderung, Artensterben und andere Katastrophen enorme Auswirkungen auf das Leben dieses Planeten haben.

Jeder einzelne von uns (mich eingeschlossen) begeht tagtäglich jene kleinen Fehler, die scheinbar unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens sind, aber die in Summe gesehen im Mittelpunkt der Katastrophe stehen.

Nicht DIE ANDEREN sind schuld und verantwortlich, sondern WIR ALLE! Jeder kann für sich selbst entscheiden, was und wieviel er bereit ist, für den Schutz unserer Umwelt zu tun. In der Theorie klingt das alles sicher einfacher als es in der Praxis ist. Aus diesem Grund möchte ich dieses Blog führen – es soll ein Anstoss sein, mit weiteren gleichdenkenden Menschen in Kontakt zu kommen, zu Diskussionen anzuregen, Tips für ein ökologischeres Verhalten zu geben und zu bekommen.

Dieses neue Verhalten soll nicht zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen sondern vielmehr Wege aufzeigen zu einer Verbesserung des Lebens, welches wir heute führen. Die Möglichkeit eines totalen Aussteigens aus der heutigen modernen Welt ist kein Ziel, jedoch eine Entschleunigung wünschenswert. Wer möchte ist recht herzlich eingeladen sich mit zu beteiligen!