Gestern Abend fand das Erste Semifinale vom ESC statt und wir haben uns in Frankreich nach französischer Weinkultur umgesehen.

Das erste Seminfinale vom ESC und französische Weinkultur

Auf den Spuren französischer Weinkultur, Kultur überhaupt und Natur

Dieses Jahr machen wir bekanntlich Urlaub vom Eurovision Song Contest. Darum sind wir auch nicht in Tel Aviv live vor Ort. Stattdessen sind wir im Bordeaux in Frankreich auf der Suche nach französischer Weinkultur. Das Bordeaux bietet aber neben vielen Weingütern und noch mehr Weinen auch vielfältige andere Möglichkeiten Kunst, Kultur und Natur dieser Region zu erkunden. So haben wir Europas grösster Wanderdüne Dune du Pilat einen Besuch abgestattet (Aufmacherfoto). Trotzdem das Vorfeld der Düne sehr touristisch aufgebaut ist, der Aufstieg und das Naturerlebnis hier haben sich gelohnt.

In der Region besuchten wir das Chateau de Monbazillac, das mittelalterliche Dörfchen Issigeac und  das Städtchen Bergerac. Wir hielten ein Weintasting im Chateau de La Dauphine ab, haben zu Mittag im Chateau Dominique gespeist und besichtigen das Städtchen Saint Emillion. Unsere Stationen werde ich demnächst in weiteren Beiträgen näher vorstellen. So vielfältig wie der Wein ist auch die Landschaft hier im Bordeaux. Positiv überrascht war ich, hier nicht die befürchteten Touristenmassen anzutreffen. Diese reisen wohl eher mit Bussen zu wenigen der bekannteren Weingütern und anderen Touristikzielen. Aber denen kann man ja aus dem Weg gehen.

Das erste Seminfinale vom ESC und französische Weinkultur

Das erste Semifinale vom ESC – it is Eurovisiontime!

Trotz der vielfältigen Unternehmungen der letzten Tage mussten wir am Dienstag abend pünktlich in unserem Häuschen sein. Denn es war Eurovisiontime! Auch ausserhalb der Eurovisionbubble war diese Übertragung ein Pflichttermin für unsere Arbeit. Pünktlich sassen wir mit französischen Wein (was sonst …) und einer französischen Käseplatte vor der Grossleinwand. Das warmup von eurovision.de bekamen wir noch mit. So blieb uns ein Einblick in das Pressezentrum auch nicht erspart. Die üblichen Verdächtigen waren vor Ort und auch die altbekannten Experten wurden interviewt und nach den Chancen der Beiträge zum Weiterkommen in das Finale befragt.

Die Show war unterhaltsam und es wurde versucht, eine positive Stimmung für Israel zu erzeugen (ungeachtet der aktuelleren politischen Schwierigkeiten). Viele Menschen sollen dazu inspiriert werden, nach Israel zu reisen. In den gezeigten Postkarten trafen wir die Künstler an sehenswerten Orten des Landes.

Das erste Seminfinale vom ESC und französische Weinkultur

Foto: Thomas Hanses

Welche Länder haben sich aus dem ersten Semifinale qualifiziert?

Natürlich konnten sich von den siebzehn Ländern nur zehn für das Grand Final am Samstag qualifizieren. Es gab einige Überraschungen, bei denen die Sänger während ihres Live-Auftritts gewachsen sind, zum Beispiel der Tschechischen Republik und insbesondere in Australien . Kate Miller-Heidke hatte wahrscheinlich eine der besten Bühnenshows, die jemals bei Eurovision gesehen wurden. Das war wirklich hervorragend, auch das Lied gefällt mir. Ich mag solche Klassik-Opern-Pop-Stücke. Der Auftritt Australiens war ein echter Hingucker und die Leute werden sich an diesen Beitrag erinnert haben. Wenn das nicht gute Voraussetzungen für das Finale am Samstag sind. Folgende zehn Länder haben sich für das Finale qualifiziert: Griechenland, Weißrussland, Serbien, Zypern, Estland, Tschechische Republik, Australien, Island, San Marino und Slowenien.

Überrascht war ich vom Finaleinzug von Weissrussland und Estland. Bei diesen Auftritten wurde so falsch gesungen – das habe ich sogar mitbekommen. Besonders gefreut habe ich mich über den Einzug von Australien und San Marino. Auf meiner internen Tippliste hatte ich am Ende von zehn Punkten auch acht richtige. Am Donnerstag startet das zweite Semifinale und diesmal wird dann auch der deutsche Beitrag erstmals live gezeigt. Ebenso können dann die deutschen Zuschauer abstimmen. Bis dahin sehen wir uns aber noch etwas im Bordeaux um.