In meiner Reihe #blogger4natur möchte ich Blogger und andere verrückte Menschen interviewen, denen die Natur am Herzen liegt. Dabei lege ich bewusst Wert darauf, euch eine breite Palette von naturbegeisterten Menschen vorzustellen. Denn Natur schützen fängt meiner Meinung nach mit dem Begeistern für die Natur an.

#blogger4natur: Cordula von wiressenpflanzen.de

Heute: Cordula von wiressenpflanzen.de

Beschreibe bitte kurz, wer Du bist!

Ich heiße Cordula, bin 35 Jahre alt und wohne in Ulm. Im schönen Süden Deutschlands.

Erzähle uns doch bitte etwas über Deinen Blog. Wie ist sein Name und welche Geschichte steht dahinter?

Mein Blog heißt Wir essen Pflanzen, und behandelt Themen wie vegan-vegetarische Ernährung, Nachhaltigkeit und Minimalismus. Als ich etwas mehr als ein Jahr vegan lebte, wollte ich aktiv werden. Etwas tun, um für mehr Bewusstsein in unserer Gesellschaft zu sorgen. Denn die Art wie wir Tiere betrachten, aber auch welche Auswirkungen unser Handeln auf die Umwelt hat, sind Themen, die mir sehr am Herzen liegen. Der Blog an sich entstand dabei recht spontan. Mir lag das Thema sehr am Herzen und fing an zu schreiben :).

Welchen Bezug hast Du zur Natur? Engagierst Du dich im Natur- oder Umweltschutz?

Ich denke die Natur ist ein wichtiger Faktor, den wir viel zu oft zu wenig wertschätzen. Oder auch als selbstverständlich ansehen. Aktiv im Natur- oder Umweltschutz engagiere ich mich nicht. Vielmehr versuche ich meinen Beitrag zu leisten, indem ich durch meine Blogbeiträge versuche zu informieren.

Worin liegt Dein Schwerpunkt in der Beschäftigung mit der Natur?

Mein Hauptschwerpunkt, in meinen Beiträgen sowie den Themen, mit welchen ich mich in dieser Richtung befasse, umfasst die globalen Auswirkungen auf unsere Umwelt. Seien es Aspekte wie die Abrodung unserer Regenwälder, aber auch den Schutz der globalen Artenvielfalt. Doch egal ob auf kleiner oder größerer Ebene, Naturschutz ist auf jeden Fall ein Aspekt, dem wir mehr Beachtung schenken sollten.

Wie oft bist Du draussen unterwegs?

Ab und an gehe ich gerne bei uns spazieren. Besonders jetzt zur Frühlingszeit, wenn die Sonne scheint und alles frisch erblüht, zieht es mich öfter mal nach draußen.

Dein bestes Naturerlebnis war … ?

Auf ein spezielles Erlebnis kann ich es gar nicht begrenzen. Jedes Erlebnis in der Natur ist auf seine Weise etwas Besonderes.

Welche Bedrohung ist Deiner Meinung nach die schwerwiegendste für unsere Natur?

Eine der größten Bedrohungen sehe ich in unserem Umgang mit Lebensmitteln. Egal ob Regenwaldabrodung zum Anbau von Sojamonokulturen und Palmöl. Oder das daraus resultierende Artensterben. Die Überfischung unserer Ozeane oder die Überdüngung unserer Böden. Gerade hier sind bewusstere Entscheidungen gefragt.

Wie sieht es mit Deinem persönlichen ökologischen Fussabdruck aus?

Ich bin sicher nicht perfekt und in CO2-Äquivalenten könnte ich es gar nicht genau benennen. (Es sei denn, ich würde es explizit berechnen.) Doch ich versuche mein Bestes wo ich kann. Beispielsweise indem ich mich vorwiegend vegan ernähre, nur dann Konsumiere, wenn es nötig ist, dabei möglichst nachhaltige Rohstoffe wähle, aber auch versuche möglichst plastikfrei zu leben.

Als welche Art von Fotografen würdest Du Dich beschreiben und mit welchem Kameraequipment bist Du unterwegs?

Von professioneller Fotografie bin ich weit entfernt. So bin ich eher ein Hobbyfotograf, der Gefallen daran findet, das was er sieht digital festzuhalten. So bin ich, was mein Kamera-Equipment angeht, auch eher Oldschool unterwegs. Denn meine alte Digitalkamera von Canon (Baujahr 2008) leistet noch einen hervorragenden Dienst.

Zeige uns doch einmal bitte Deine fünf besten Naturfotos.

Welchen Artikel auf Deinem Blog findest Du selbst am besten und warum bedeutet er Dir soviel?

Ein Artikel, der mir besonders am Herzen liegt, ist mein Review zur Dokumentation Cowspiracy. Eine Dokumentation, die zeigt welche Auswirkungen unser Tierproduktekonsum auf die Umwelt hat. Und dabei einzelne Bereiche ziemlich informativ schildert. Gerade diese Dokumentation hat mir den ökologischen Aspekt noch einmal etwas näher gebracht.

Auf deinem Blog bietest Du viele vegane Rezepte an. Hat es für Dich eine Bedeutung, ob die Zutaten dafür aus konventioneller oder ökologischer Landwirtschaft kommen?

Ökologische Landwirtschaft halte ich für sehr wichtig. Doch es stammen nicht alle Produkte, welche Bestandteil meiner Rezepte sind, aus ökologischem Anbau. Dennoch versuche ich, im Bereich meiner Möglichkeiten, vorwiegend darauf zurück zu greifen.

Hast Du eher gute oder eher schlechte Erfahrungen, wenn Du Dich als Veganer outest?

Als ich noch Veganer war (inzwischen sage ich eher pflanzlich, da ich ab und an auch vegetarisch esse) gab es auch vereinzelte negative Erfahrungen. Teilweise basierend auf gängigen Vorurteilen wie Veganer seien grundsätzlich missionarisch. Doch der Hauptteil war eher positiv.

Wie bewertest Du das Engagement der Friday-for-future Bewegung?

Ich finde die Bewegung klasse. Weil es zeigt, dass sich vor allem auch immer mehr junge Menschen Gedanken um unsere Umwelt machen. Und es langsam auch immer mehr Priorität innerhalb unserer Gesellschaft erfährt.

Was würdest Du abschliessend Deinen Lesern zum Thema Natur sagen wollen?

Was ich abschließend gerne sagen möchte ist, dass wir der Natur, welche uns umgibt, mehr Beachtung schenken sollten. Ein jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Auch kleine Schritte können dabei schon einiges bewirken. Bewusstsein ist hierbei das Entscheidende. Denn es wäre schade, wenn wir unsere Natur nicht schützen. Denn sie ist ein wichtiger Bestand von uns, und der Welt, in welcher wir leben.

Information

Gern kannst du Cordula im www besuchen und dort weiter stöbern. wiressenpflanzen.de findest du zum Beispiel hier:

https://wiressenpflanzen.de/

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Vielen lieben Dank an Cordula für das Beantworten meiner Fragen! Solltest du noch Fragen an Cordula haben. dann ab damit in die Kommentare.

Möchtest du auch in einem Interview befragt werden, melde dich einfach bei mir oder lies meinen Beitrag über #blogger4natur.