Baubericht Am Krummen Arm

Geschrieben von Torsten Berg

Dieser Beitrag wurde am 26.04.2021 aktualisiert.

Erstellt wurde er am 07.11.2015 .

Baubericht Am Krummen Arm

* Hier folgt der Baubericht Am Krummen Arm. Arbeiten an diesem Geländeteil werden hier dokumentiert und der Baufortschritt aktualisiert.*

Baubericht Am Krummen Arm

Charakteristik

Krummer Arm – so heißt die Fläche oberhalb des Steinbruchs, für die ich bis dato noch keinen Namen gefunden hatte.

In der Draufsicht sieht dieses Flurstück wie ein Krummer Arm aus. Der eigentliche Name ist aber so entstanden: Dieses langgestreckte und gebogene Stückchen Land ist aufgrund des Untergrundes ziemlich trocken. Folgerichtig hat sich hier eine Trockenrasenvegetation gebildet. Diese wurde über die Jahre durch Beweidung kurz gehalten. Nur einige einzelne Gebüsche konnten den gierigen Mäulern der Schafe und Rinder entgehen.

Ursprünglich war in den 1970er Jahren geplant gewesen, den alten Steinbruch in dieser Richtung zu erweitern. Dieses Vorhaben wurde dann aber aus Kostengründen aufgegeben.

Durch die extensive Beweidung sind hier einige seltene Orchideen und Enziane zu finden.  Zwei große Findlinge hatte die Eiszeit und die darauffolgende Erosion auf der Fläche liegengelassen.

Baubericht: Am Krummen Arm

update 03.03.2015

Fläche oberhalb des Steinbruchs

Sonnenaufgang über den Mühlenberg

Auf der Fläche oberhalb des Steinbruchs, direkt im Anschluss an die Streuobstwiese von Förster Grünrock gehen ebenfalls die Gestaltungsarbeiten weiter. Auf diesem Stück der Waldesruher Natur soll einmal eine Gebüschgesellschaft trockenwarmer Standorte entstehen. Ein Wald wäre hier eher fehl am Platz. Der würde die Sonneneinstrahlung Richtung Mühlenbach und Hirschkopf einschränken. Durch die Sonne und den aufgeheizten Steinbruch entwickelte sich hier ein trockenwarmes Mikroklima. Dieses begünstigt Gebüsche wie Heckenrose oder Pflanzen trockenwarmer Standorte wie Enziane und Orchideen.

Für ein paar kleine Blickpunkte klebte ich zwei Findlingssteine auf die Fläche und bemalte diese schon einmal in den Farben des Steinbruches . Als Grundlage für den Boden benutzte ich dunkelbraunes Streumehl von Auhagen. Die Vorgehensweise dabei ist schon sattsam bekannt – immer gleich mit wechselnden Materialien: einkleistern, aufstreuen, trocknen lassen, absaugen, bei Bedarf das ganze wiederholen.

Über einen Namen dieses Stückchens bin ich mir noch nicht im Klaren. Eventuell hat der ein oder andere geneigte Leser oder Leserin einen Vorschlag?

 

update 07.11.2015

Baubericht Am Krummen Arm

Diese Steine wurden heute von mir noch einmal patiniert. Dann klebte ich Gebüsche in die Gegend und nachdem der Kleber angetrocknet war, tupfte ich den bereits vorhanden Bodenbelag mit verdünnten Weissleim ein. Wenn dieses Stück Landschaft fertig begrünt ist, werden die Büsche natürlich noch in gerader Wuchsrichtung ausgerichtet.

Darauf wurde dann mit der NOCH-Streugrasdose eine Grasmischung aus verschiedenen Gräsern und Farben begrünt. Zum Schluss mit dem Staubsauger vorsichtig die Fläche abgesaugt, damit die Grasfasern möglichst stehen. Nun warte ich darauf, dass der Leim austrocknet und ich hier weiter  gestalten kann.

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  1. Susanne 7. November 2015 at 9:03 - Reply

    This is absolutely beautyful !!!

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