Traditionell, regional und saisonal ist die Küche des Bärenwirtes. Er ist die Koryphäe des guten Essens in Waldesruh!  In Kooperation mit dem Waldesruher Tagesboten erlaubt der Bärenwirt nun allen Lesern einen Einblick in Bärenwirt’s Kochbuch. Die Frage, “Was essen wir denn heute?” sollte von nun an der Vergangenheit angehören!

Heute: Maronen Grundrezept – Allgemeines zur Vorbereitung und Haltbarmachung

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  • Maronen

Ursprünglich südlich der Alpen vorkommend, wurde die Marone oder Eßkastanie im frühen Mittelalter durch den jeweiligen Landesherrren auch in Deutschland zur Wildäsung angebaut. Ihre Früchte entwickelten sich auch schnell zu einem Nahrungsmittel für die arme Landbevölkerung. Heute wird diese Frucht mehr und mehr zu einem Luxuslebensmittel stilisiert.

Zubereitung

Die Maronen grob putzen und waschen. Kreuzweise die Schale einritzen, möglichst dabei den Kern nicht verletzen. In kaltem Wasser aufsetzen. Ab dem Siedepunkt des Wassers 4 Minuten blanchieren. Dann abschütten und die Früchte pellen.

In diesem Zustand kann man die Maronen dann je nach gewünschtem Verwendungszweck grob hacken und rösten – z.B. als Topping für Salate oder Geschnetzeltes.

Wird Maronenpüree benötigt, gart man die geschälten Früchte über Wasserdampf bis sie zerfallen.

Nach dem Blanchieren oder als Püree kann man die Maronen sehr gut einfrieren.

Das Püree kann herzhaft gewürzt oder mit Honig gesüsst werden, wenn man es zu Desserts weiterverarbeiten möchte. Einfrieren sollte man Püree aber pur, ohne Süße und ohne Gewürze.

Als Füllung für Geflügel werden die Maronen vorher blanchiert.