Augen auf beim Heckenschneiden!

In unserem Garten steht ein Sanddornbusch. Mit dem Ende der Blüte wird es Zeit den Busch zurückzuschneiden, damit er nicht ausufert.

Diese Arbeiten wollte ich gestern erledigen. Jedoch hielt mich ein zeterndes Amselmännchen von dieser Arbeit ab. Bei genauerem Betrachten des Busches fand ich auch das Nest dieses Vogels. Ergo – erst einmal bleibt der Busch so wie er ist.

Derzeit brüten noch viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks. Durch Schnittmassnahmen werden diese aber so gestört, daß sie ihre Brut aufgeben. Allerfrühestens nach dem „Johannistag“, dem 24. Juni, solle geschnitten werden lautet die Empfehlung von Naturschützern, die ich auch gern aufgreife. Das warme Wetter veranlasst viele Offenbrüter wie Amsel, Singdrossel oder Buchfinken schon zu einer zweiten Brut. Schneidet man jetzt schon die Sträucher, riskiert man deren Nachwuchs und auch Beutegreifer finden die Gelege viel einfacher, wenn die schützenden Äste weggeschnitten werden.

Der späte Schnitt im Juli spart aber auch erheblich Arbeit. Dann ist der zweite Wachstumsschub des Jahres vorbei und der Busch treibt nicht mehr nach. Dann braucht man im Herbst auch nicht mehr zur Heckenschere zu greifen.

Hallo, ich bin Torsten. Das Leben machte mich zum Optimisten mit Lebenserfahrung, Abenteurer, Naturschützer, Forstarbeiter, Logistiker, Journalist, Eurovisionär, Sammler, Schriftsteller, Künstler …

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