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[Pressereise] Auf Expedition zu unseren wilden Wölfen zu gehen war immer ein Traum von mir. Besonders, nachdem dieses Raubtier wieder bei uns in Deutschland heimisch geworden ist. Dank der gemeinnützigen Organisation Biosphere Expeditions wurde dieser Traum für mich wahr. Ich durfte für eine Woche hautnah auf den Spuren unserer wilden Wölfe in der Lüneburger Heide unterwegs sein. Was ich dabei erlebt habe, könnt ihr in meinem kleinen Expeditionstagebuch nachlesen.

Mit Biosphere Expeditions auf Expedition zu unseren wilden Wölfen; Landschaft in der Lüneburger Heide

Als Bürgerwissenschaftler auf Expedition zu unseren wilden Wölfen

Es gibt Menschen, die verbringen ihre Freizeit oder ihren Urlaub am liebsten auf dem heimischen Sofa, in All-inclusive-Hotels oder auf einer Selbsterfahrungsrucksackreise durch die entlegensten Winkel unserer Welt. Dagegen gibt es ja auch nichts einzuwenden, solange der- oder diejenige damit glücklich ist (solange natürlich auf Umweltbelange Rücksicht genommen wird). Dann gibt es aber noch Menschen, welche sich in ihrem Urlaub sinnvoll für unsere Gemeinschaft und unsere Welt einsetzen. Ich finde gesellschaftliches Engagement sehr gut, egal in welcher Art und Weise dieses geleistet wird. Eine Möglichkeit ist es, sich zum Beispiel als Bürgerwissenschaftler in ein Projekt einzubringen.

Bürgerwissenschaft = citizen science: „wissenschaftliche Arbeit, die von Mitgliedern der allgemeinen Öffentlichkeit vorgenommen wird, oft in Zusammenarbeit mit oder unter der Führung von professionellen Wissenschaftlern oder wissenschaftlichen Institutionen.“

Oxford University Press

Das Angebot der Anbieter in diesem Sektor wächst beständig. Darum ist es oftmals nicht leicht, sich für einen bestimmten Anbieter zu entscheiden. Denn der finanzielle und zeitliche Einsatz soll auch entsprechend wirklich dem angestrebten Ziel zu Gute kommen. Um den Interessierten die Auswahl und Entscheidung zu erleichtern, hat Biosphere Expeditions einen Leitfaden für die Auswahl einer Mitmachreise im Natur- und Artenschutz zusammengestellt. Auch Biosphere Expeditions hält sich natürlich an ihren Leitfaden und veröffentlicht die entsprechenden Punkte u.a. auf der eigenen Webseite.

Mit Biosphere Expeditions auf Expedition zu unseren wilden Wölfen (Aufnahme aus dem Wisentgehege Springe)

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

Als ich vom Angebot der Biosphere Expeditions zur Expedition zu unseren wilden Wölfen gelesen habe, war für mich klar: das ist ein Thema für mich! Im Harz  wurde nach lang anhaltender Ausrottungsgeschichte am 23.3.1798 der letzte Harzwolf bei der Plessenburg Nähe Ilsenburg erlegt. Der letzte heimische Wolf Deutschlands wurde 1904 bei Hoyerswerda erschossen. Damit war Deutschland wolfsfrei. In manchen Gebieten sogar mehrere hundert Jahre. Ok, fast wolfsfrei. Einzelne Exemplare wechselten aus Polen immer wieder einmal in unser Land ein. Aufgrund der geltenden jagdlichen Bestimmungen konnten diese Tiere jedoch ohne weiteres abgeschossen werden.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands steht der Wolf seit 1990 unter gesetzlichem Schutz. 2000 wurde in Sachsen das erste Mal Wolfsnachwuchs festgestellt. Damit kann man sagen, seit dem Jahr 2000 ist der Wolf wieder zurück in Deutschland. Von Sachsen aus breitet die Population sich weiter aus. 2007 wird erstmals wieder ein standorttreuer Wolf in Niedersachsen nachgewiesen. Mehr zur Chronik der Wölfe kann man zum Beispiel hier nachlesen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass der Wolf als Bestandteil unserer Natur und unserer Geschichte es verdient hat, auch zukünftig wieder frei in unserer Heimat leben zu können. Wir können es uns leisten, mit dem Wolf einen Top-Prädatoren neben uns zu haben. Natürlich gehört zu diesem Zusammenleben auch ein gewisses Mass an Toleranz und Akzeptanz dazu. Das kann man aber nur durch umfassende Information und Forschung erreichen. Biosphere Expeditions betreibt deshalb seit 2017 seine Expedition zu unseren wilden Wölfen. Auch das war ein Grund für mich an dieser Expedition teilzunehmen.

Auf Expedition zu unseren wilden Wölfen mit Biosphere Expeditions; Aufnahme aus dem Wolfscenter Dörverden

Der Sinn des Projekts Überwachung der Rückkehr des Wolfes in das Land Niedersachsen

Mit diesem Projekt möchte die gemeinnützige Organisation Biosphere Expeditions dazu beitragen, mehr und aktuelle Informationen über die Situation der Wölfe zu sammeln. Durch Volontäre werden dafür in kleinen Teams überwiegend in der Lüneburger Heide Anzeichen von Wolfspräsenz gesammelt. Das Sammeln erstreckt sich über Fährten, Wolfslosung bis hin zu Rissen oder Wolfssichtungen. Diese Daten werden dann von Wissenschaftlern ausgewertet. Gerade aus den gesammelten Wolfslosungen ergeben sich interessante Fakten über den Speiseplan der Wölfe bis hin zu genetischen Untersuchungen der einzelnen Wölfe. So hilft Biosphere Expeditions den staatlichen Einrichtungen dabei, das gesammelte Wissen über die Wölfe mehr als zu verdoppeln.

Aus den gesammelten Ergebnissen heraus wird durch Biosphere Expeditions nach jeder Expedition ein Expeditionsbericht angefertigt. In diesem finden wir neben den gesammelten Daten und erreichten Ergebnissen ebenfalls Angaben zur Expedition selbst und zum Beispiel über die Verwendung der Mittel und Gelder. Nach eigenen Aussagen ist damit Biosphere Expeditions „die einzige Organisation auf der Welt, die eine direkte und transparente Verbindung zwischen der Arbeit der Bürgerwissenschaftler und einem Expeditionsbericht hat.“ Der Expeditionsbericht für das Jahr 2018 wurde im Mai 2019 veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.

Mit den gewonnen Erkenntnissen ist es möglich, eine Diskussion weitab von allen Emotionen und Hass zu führen. Soll der Wolf in Niedersachsen und in Deutschland eine Zukunft haben, müssen die Menschen über den Wolf aufgeklärt werden. Viel zu viel Böses über den Wolf aus den Märchen über Rotkäppchen oder den sieben Geisslein schwirren noch in den Köpfen umher. Die etablierten Medien schüren das Feuer mit ihrer Berichterstattung noch mehr. Von den Hasskommentaren in den sozialen Medien möchte ich gar nicht anfangen zu schreiben.

Auf Expedition zu unseren wilden Wölfen mit Biosphere Expeditions; Aufnahme aus dem Wolfscenter Dörverden

Vorbereitung und Durchführung der Expedition

Ein erfolgreiches Unternehmen beginnt mit einer guten Planung. Bei Biosphere Expeditions wurde ich angenehm überrascht. Hier zeigt sich die jahrelange Erfahrung in diesem Bereich. Nach erfolgter Anmeldung und Bestätigung erhielt ich per Mail alle erforderlichen Unterlagen bereitgestellt. Darunter waren neben einem ausführlichen Briefing auch ein ausführliches Dossier. Sogar eine Packliste war vorgesehen, damit man auch wirklich nichts vergessen konnte. Jede Menge an Informationen stellt man somit den Teilnehmern zur Verfügung. Auch die Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme sind  schnell und unkompliziert zu erreichen. Die Kommunikation mit dem Büro von Biosphere Expeditions verlief angenehm und trotz der englischen Sprache gab es keine Verständigungsschwierigkeiten.

Sammeltreffpunkt für die Mitglieder der Expedition war Bremen. Hier trafen dann auch pünktlich alle Teilnehmer und der Expeditionleiter ein. Da wir ein internationales Team waren, wurde Englisch quasi zur Amtssprache. (By the way: die Woche war ein guter Zweck, um mein sonst fast nie genutztes Englisch aufzufrischen). Bereits am Treffpunkt stellten wir uns kurz vor und erfuhren, dass die anderen Teilnehmer neben Deutschland aus Irland, Grossbritannien, den USA, Belgien, Kanada und sogar aus China kamen. Dann machten wir uns auf den Weg zu unserer Expeditionsbasis in der Lüneburger Heide. Ein erster Stopp führte uns aber in das Wolfscenter Dörverden, wo wir einen ersten Kontakt mit Wölfen bekamen.

Auf Expedition zu unseren wilden Wölfen mit Biosphere Expeditions; Herrenhaus auf Gut Sunder

Unsere Basis Gut Sunder

Unsere Basis war das Herrenhaus vom Gut Sunder. Gut Sunder war mir bereits als NABU-Zentrum ein guter Begriff. Das Hotel und dazugehörige Café im Herrenhaus wird von der Lobetalarbeit e.V. (Werkstatt für behinderte Menschen) aus Celle betrieben. Auch in dieser Hinsicht zeigt sich das gemeinnützige Arbeiten von Biosphere Expeditions. Auf einer Postkarte an meine Daheimgebliebenen würde ich schreiben: „Unterkunft und Verpflegung sind hier sehr gut!“. Aber ich glaube, dass dies noch untertrieben ist. Ich jedenfalls habe mich im Hotel sehr wohl gefühlt. Richtigen Luxus brauche ich ja nicht. Die Verpflegung bestand übrigens die ganze Woche aus vegetarischer Kost. auch hierbei sieht man die eigene Verantwortung von Biosphere Expeditions gegenüber unserer Umwelt. Und das Essen war lecker und mehr als ausreichend – Fleisch habe ich nicht vermisst. Die vegetarische Kost habe ich bisher auch weiterhin beibehalten! Nur die Internetverbindung vor Ort war etwas, was man verbessern könnte.

Gut Sunder beheimatet ein Naturerlebniszentrum inmitten einer ehemaligen Fischzucht. Rund um die Teiche herum hat sich mittlerweile wieder viel ursprüngliche Natur entwickelt. Sogar Fischotter und Eisvogel können hier wieder beobachtet werden. Im Naturerlebniszentrum erhält man mittels verschiedenen Kameras sogar einen Einblick in das Familienleben dieser Tiere. Eine grosszügige Ausstellung und viele Mitmach- und Entdeckungsangebote runden das Naturangebot ab. Nicht nur für Kinder ist das Gut Sunder einen Besuch wert.

Nach der Zimmerbelegung konnten wir uns in grosser Runde bekannt machen. Zudem erhielten wir erste Einweisungen in das Thema der Expedition.

Mit Biosphere Expeditions auf Expedition zu unseren wilden Wölfen; im Einsatz in der Lüneburger Heide

Schulung der Volontäre

Die ersten anderthalb Tage waren angefüllt mit Theorie. Angefangen über Vorkehrungen für die Sicherheit (safety first ist einer der Grundsätze von Biosphere Expeditions) über den richtigen Gebrauch von GPS, Funkgerät und allen weiteren Materialien wie zum Beispiel das richtige Ausfüllen der Datenblätter. Auch viel Wissenswertes über den Wolf und seine Lebensweise erfuhren wir. Jeden Abend gab es interessante Vorträge über unser Thema. Auch ich konnte an einem Abend Fotos von mir präsentieren.

Unsere erste praktische Erfahrung hatten wir dann am Nachmittag des zweiten Tages. Zusammen in der grossen Gruppe gingen wir hinaus und setzten das um, was wir am Vortag gelernt hatten. Und wir waren bereits bei unserem ersten Treck erfolgreich und fanden einige Wolfslosungen. Zurück in der Basis wurde nach einer Kaffee- und Kuchenpause das Equipment gereinigt und ergänzt. Die GPS-Daten lasen wir aus, speicherten Fotos und kontrollierten unsere Datenblätter und Sammlungen zusammen mit den beteiligten Wissenschaftlern. Im Anschluss erfolgte die Auswertung des Tages im gesamten Team. Dann ein mehrgängiges Abendessen, gefolgt von der Organisation für den nächsten Tag und einem kleinen Vortrag. Zwischendurch hatten wir genügend Zeit für freie Zeit oder einen geselligen Abend.

OK, ich gebe es zu: beim ersten Lesen des Dossiers fand ich solch einen Expeditionstag schon arg durchgetaktet. Ich persönlich habe mit einem solchen Tagesplan keine Schwierigkeiten. Ich bin auch ein Freund klarer Ansagen, zumal es in der Praxis dann meistens auch nicht ganz so streng genommen wird. Aber ein bisschen Organisation muss sein, denn sonst käme ein solches Vorhaben zu keinem vernünftigen Ergebnis.

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Eigenverantwortliches Arbeiten im Feld

Ziemlich schnell ging es dann für uns Teilnehmer hinaus zur Arbeit in freier Natur. Auf Expedition zu unseren wilden Wölfen! Dabei ist Arbeit eindeutig zu viel gesagt. In kleinen Teams durften wir vorab zugewiesene Kartenquadranten durchstreifen. Immer auf öffentlichen Wegen und keineswegs in das Militärgebiet. Unsere Aufgabe war hier das Entdecken und Sammeln von Anzeichen der Wölfe. Das konnten Fährten, Risse oder eben auch hauptsächlich Wolfslosungen sein. Mit viel Glück konnte auch eine Wolfssichtung gelingen.

Mittels GPS und den vorgesehenen Datenblättern mussten wir die Funde erfassen. Wolfslosungen wurden entsprechend ihrer Frische als Material für DNS- oder für eine Nahrungsanalyse eingesammelt. Am Nachmittag wurden die Daten dann noch einmal von den Fachleuten begutachtet und in der ganzen Gruppe wurde der Tag ausgewertet. Während der ganzen Woche wurde man als Teilnehmer zu jeder Zeit mit in die gesamte Arbeit und deren Ergebnisse involviert. Ich fühlte mich nicht als einfacher Praktikant behandelt und das ist bei solchen Vorhaben oftmals keine Selbstverständlichkeit.

Bei unseren Feldtouren waren wir den ganzen Tag in der Natur unterwegs. Beim Wandern durch Heide und Wälder war das ein Naturerlebnis ganz nach meinem Geschmack. Vielerlei Tier- und Pflanzenbeobachtungen konnten wir erleben. Einige hatten sogar das Glück, auch Wölfe – zumindest kurzzeitig – sichten zu können. Zusätzlich taten wir durch das Sammeln der Wolfsfakten noch etwas Gutes für die Wissenschaft und somit auch für den Schutz der Wölfe.

Mit Biosphere Expeditions auf Expedition zu unseren wilden Wölfen; Naturbeobachtung in der Lüneburger Heide - Raupe des Jakobskrautbären

Mein persönliches Fazit zur Reise

Als ich vom Angebot der Biosphere Expeditions las, war mir klar: das ist etwas für mich! Da muss ich hin! Anfang des Jahres hatte ich bereits Kontakt aufgenommen. Zwei Wochen vor dem Start der Expedition hatte ich dann das GO. Arbeiten im Urlaub? Für viele unverständlich oder ein notwendiges Übel (wenn man im Privaten Bereich etwas machen muss). Warum nicht einfach auf Safari nach Afrika oder in die Antarktis fliegen?

Aber Biosphere Expeditions ist kein klassischer Reiseveranstalter oder Safarianbieter. Alle Reiseteilnehmer sind nicht in erster Linie zu ihrem eigenen Vergnügen dabei, sondern sollten sich bewusst sein, dass es um die wissenschaftliche Arbeit vor Ort geht. Dennoch kümmert sich Biosphere Expeditions viel darum, dass sich alle Teilnehmer wohl fühlen. Sie sollen trotz des umfangreichen Programms eine gute Zeit haben und schöne Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Wie Arbeit kam mir diese Woche wirklich nicht vor. Ich habe in dieser eine Woche viele interessante und engagierte Menschen treffen und kennenlernen dürfen. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung haben wir grösstenteils in Englisch kommuniziert. Ebenso wurden alle Schulungen und auch die Vorträge in Englisch gehalten. Für mich war es wieder einmal eine gute Gelegenheit, mein sonst nicht benötigtes Englisch hervorzuholen und anzuwenden. Und ich konnte auch in dieser Hinsicht überleben. Die Sprache sollte also wirklich kein Hinderungsgrund sein.

In Sachen Naturschutz und der wissenschaftlichen Arbeit habe ich bereits seit meinem 16. Lebensjahr Erfahrungen machen dürfen. Jedes Mal lernte ich einiges Neue hinzu. So auch bei der Expedition zu unseren wilden Wölfen. Nicht nur über die „neuere“ Geschichte unserer Wölfe. Auch über das Verhalten und die Fressgewohnheiten dieses Raubtieres konnte ich für mich Neuigkeiten mitnehmen. Zudem war ich wieder über einen längeren Zeitraum draussen in unserem wilden Deutschland unterwegs. Diese Naturverbindung vermisse ich hier in meinem Bürojob und im landschaftlich „langweiligen“ Bremen. Und wenn es auch nur die Lüneburger Heide war, ich habe wieder einmal eine tolle Ecke Deutschlands kennenlernen können. Obwohl ich selbst keinen wilden Wolf sehen konnte, diese Woche wird ein Highlight in meinem Jahresrückblick sein! Mindestens!

Mit Biosphere Expeditions auf Expedition zu unseren wilden Wölfen; auch der Spass kommt nicht zu kurz!

Was nehme ich noch mit?

Die vegetarische Ernährung! Schon seit Jahren reduziere ich meinen Fleischkonsum. Trotzdem war das tägliche Wurstbrot immer noch mit dabei. Auch zu einem guten Sonntagsbraten konnte ich nicht unbedingt nein sagen. Seit meiner Woche mit Biosphere Expeditions ist damit für mich Schluss. Seit zwei Wochen kommt für mich kein Fleisch oder Wurst mehr auf den Teller. Vermissen tue ich es (bisher) nicht. Das ist ein weiterer kleiner Beitrag von mir zur Rettung der Welt.

Sehr gut fand ich übrigens auch das eigenverantwortliche Arbeiten in kleinen Teams. Es hat sehr gut gepasst, dass bei allen Teilnehmern eine gleiche Interessensgrundlage vorhanden war. Im beruflichen Alltag sieht das oftmals ganz anders aus. Mit dem richtigen Team macht es einfach mehr Spass! Auch seitens der Expeditionsleitung wurde man nicht als Hilfskraft oder Praktikant behandelt. Trotz aller organisatorischer Belange – der Spass ist nicht zu kurz gekommen.

All-Inclusive-Urlaub reizt mich nicht. Ich kann auch nicht meinen Urlaub damit verbringen, tagelang am Strand zu liegen und abends dann stundenlang Partie zu machen. Das habe ich auch nicht gemocht, als ich noch jünger war. Im Urlaub muss ich etwas entdecken und mich bewegen. Etwas machen, was mir Spass macht. Aber auch mal ein Buch lesen oder einfach die Seele baumeln lassen. Ich selbst würde jederzeit wieder auf Expedition zu unseren wilden Wölfen gehen!

Wenn du in deinem Urlaub ein Abenteuer der etwas anderen Art suchst, interessante Menschen mit gleichen Interessen kennenlernen möchtest und zudem noch etwas Gutes für unsere Natur machen möchtest, empfehle ich dir, dich einmal bei Biosphere Expeditions umzusehen. Neben der Expedition zu unseren wilden Wölfen in Deutschland werden auch noch einige andere interessante Expeditionen auf unserem schönen blauen Planeten angeboten.

Offenlegung: Ich wurde von Biosphere Expeditions zur Teilnahme an der Forschungsreise in die Lüneburger Heide eingeladen. Herzlichen Dank dafür! Eine zusätzliche Vergütung erfolgte nicht. Meine persönliche Meinung und Berichterstattung bleibt von der Einladung wie immer unbeeinflusst.