Auf der Fläche oberhalb des Steinbruchs, direkt im Anschluss an die Streuobstwiese von Förster Grünrock gehen ebenfalls die Gestaltungsarbeiten weiter.

Sonnenaufgang über den MühlenbergAuf diesem Stück der Waldesruher Natur soll einmal eine Gebüschgesellschaft trockenwarmer Standorte entstehen. Ein Wald wäre hier eher fehl am Platz. Der würde die Sonneneinstrahlung Richtung Mühlenbach und Hirschkopf einschränken.

Durch die Sonne und den aufgeheizten Steinbruch entwickelte sich hier ein trockenwarmes Mikroklima. Dieses begünstigt Gebüsche wie Heckenrose oder Pflanzen trockenwarmer Standorte wie Enziane und Orchideen.

Für ein paar kleine Blickpunkte klebte ich zwei Findlingssteine auf die Fläche und bemalte diese schon einmal in den Farben des Steinbruches . Als Grundlage für den Boden benutzte ich dunkelbraunes Streumehl von Auhagen. Die Vorgehensweise dabei ist schon sattsam bekannt – immer gleich mit wechselnden Materialien: einkleistern, aufstreuen, trocknen lassen, absaugen, bei Bedarf das ganze wiederholen.

Über einen Namen dieses Stückchens bin ich mir noch nicht im Klaren. Eventuell hat der ein oder andere geneigte Leser oder Leserin einen Vorschlag?