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Am Krummen Arm gingen die Arbeiten weiter. Krummer Arm – so heißt die Fläche oberhalb des Steinbruchs, für die ich bis dato noch keinen Namen gefunden hatte.

In der Draufsicht sieht dieses Flurstück wie ein Krummer Arm aus. Der eigentliche Name ist aber so entstanden: Dieses langgestreckte und gebogene Stückchen Land ist aufgrund des Untergrundes ziemlich trocken. Folgerichtig hat sich hier eine Trockenrasenvegetation gebildet. Diese wurde über die Jahre durch Beweidung kurz gehalten. Nur einige einzelne Gebüsche konnten den gierigen Mäulern der Schafe und Rinder entgehen.

Ursprünglich war in den 1970er Jahren geplant gewesen, den alten Steinbruch in dieser Richtung zu erweitern. Dieses Vorhaben wurde dann aber aus Kostengründen aufgegeben.

Durch die extensive Beweidung sind hier einige seltene Orchideen und Enziane zu finden.  Zwei große Findlinge hatte die Eiszeit und die darauffolgende Erosion auf der Fläche liegengelassen.

Arbeiten am Krummen Arm

Am Krummen Arm

Diese Steine wurden heute von mir noch einmal patiniert. Dann klebte ich Gebüsche in die Gegend und nachdem der Kleber angetrocknet war, tupfte ich den bereits vorhanden Bodenbelag mit verdünnten Weißleim ein. Wenn dieses Stück Landschaft fertig begrünt ist, werden die Büsche natürlich noch in gerader Wuchsrichtung ausgerichtet.

Am Krummen ArmDarauf wurde dann mit der NOCH-Streugrasdose eine Grasmischung aus verschiedenen Gräsern und Farben begrünt. Zum Schluss mit dem Staubsauger vorsichtig die Fläche abgesaugt, damit die Grasfasern möglichst stehen. Nun warte ich darauf, daß der Leim austrocknet und ich hier weiter  gestalten kann.

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