Letzte Aktualisierung am 20. August 2014

200 Jahre nachdem die ersten Köhler in das Gebiet des heutigen Waldesruh gelangten, führte auch Adalbert von Askanien eine Jagd durch. Zu dieser Zeit schrieben wir das Jahr 1070. Während dieser Jagd rastete der Fürst mit seinem Gefolge vermutlich am Mühlenbach und schlief dann nach einem reichlichen Essen sanft im Moos des Ufers ein.

Als er wieder erwachte, stiess er seinen bewundernden Ruf aus, nach dem der Ort Waldesruh seinen Namen erhalten haben soll. Adalbert ist der Stammvater des Hauses Anhalt-Askanien, aus dem viele Jahre später einige grosse europäische Herrscher wie Katharina die Große (Russland) hervorgingen.

Vermutlich weilte Adalbert noch mehrere Male in dieser Gegend, da der Wildreichtum dieser Zeiten noch zahlenmässig grösser war als heute. Bei Grabungen und Bautätigkeiten fand man unter anderem Knochen von Elchen, Auerochsen, Wölfen und Bären.

Weitere schriftliche Überlieferungen zum Wirken von Adalbert in Waldesruh liegen jedoch nicht vor.